Fahrbericht Hyundai i10 1.0: Bilder und technische Daten Der Kleinste von Hyundai

03.11.2013

Hyundais Kleinster ist erwachsen geworden. Die neue i10-Generation bietet deutlich mehr Platz und wesentlich mehr Komfort – die Grenzen zwischen Citycar und Kleinwagen verschwimmen hier. Nur beim Preis bleiben die Koreaner bescheiden. Den neuen Stadtflitzer mit innerer Größe gibt es bereits ab 9950 Euro – ein faires Angebot. Fahrbericht

Hyundai geht es gut. Markus Schrick, Geschäftsführer Hyundai Deutschland, verweist während der i10-Pressekonferenz selbstbewusst auf den bisher erfolgreichsten Verkaufsmonat seit 2009. Fast 9900 Fahrzeuge hat Hyundai im vergangenen September in Deutschland abgesetzt. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 18,7 Prozent. Damit der Trend anhält, legt Hyundai jetzt  nach. Mit dem neuen i10 will Schrick in Deutschland nicht nur den bis-herigen Kunden ein neues Angebot machen, sondern verstärkt bei den Wettbewerben wildern. Aber das A-Segment stellt besondere Ansprüche. Günstige Autos, die nicht billig wirken, verlangen viel Gefühl für die richtigen Entscheidungen – und Hyundai hat beim neuen i10 genau ins Schwarze getroffen.

So bietet der kleine Koreaner für ein Citycar erfreulich viel Platz. Vor allem Fahrer und Beifahrer gelangen durch große Türen in den luftigen Innenraum. Die Kopffreiheit ist selbst für Sitzrie-sen mehr als ausreichend –  trotz der angenehm hohen Sitzposition. Aber vor allem die 6,5 Zentimeter breitere Karosserie sorgt im neuen Kleinen für angenehme Bewegungsfreiheit gegenüber seinem beengten Vorgänger. Dass beim Beifahrersitz auf eine Höheneinstellung verzichtet wurde, zeigt, wie scharf in dieser Klasse kalkuliert wird. Dafür stimmt der Sitzkomfort. Die bequemen, großen Sitze bieten eine hohe und auch im Schulterbereich sehr gut anliegende Lehne – nicht nur hier haben die Koreaner ihre Hausaufgaben gemacht. Auch beim Federungskomfort spürt man, dass der neue i10 auf den europäischen Geschmack zugeschnitten ist. Der kleine Asiate spricht ausreichend sensibel auf Unebenheiten an, nimmt Querfugen erstaunlich gelassen und kontert grobe Straßenoberflächen mit ausreichend Federweg. Zudem zeigt er eine gelungene Geräuschdämmung. Fahrwerks- und Abrollgeräusche bleiben selbst auf schlechten Strecken zurückhaltend im Hintergrund. Das gut abgestimmte Fahrwerk sowie die um fast sieben Zentimeter verbreiterte Spur an der Vorderachse und um zehn Zentimeter an der Hinterachse verhelfen dem kleinen Hyundai auch zu einer ausgewogenen Fahrdynamik, die man beim Vorgänger schmerzlich vermisste. Der neue i10 lenkt nun ausreichend willig ein, bleibt ruhig auf Kurs und vermittelt ein wesentlich verbindlicheres Lenkgefühl als der sehr indirekte agierende alte i10.  

 

DER DREIZYLINDER IST AUSREICHEND SPRITZIG

Zwei Motoren stehen für die neue Generation zur Wahl. Neben dem bekannten Vierzylinder mit 87 PS bietet Hyundai nun auch einen  Dreizylinder mit 67 PS an. Der kernig klingende und ausreichend spritzige Triebsatz ist ab Werk an ein Fünfgang-Getriebe gekoppelt und soll lediglich 4,7 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Nicht ganz so knauserig geben sich die Koreaner bei der Serienausstattung des i10. Bereits die Basisausstattung (9950 Euro) verfügt über sechs Airbags, ESP, Bremsassistent und Reifendruckkontrollsystem. CD-Radio mit MP3-Funktion und Klimaanlage beinhaltet die Classic-Ausstattung für 1000 Euro zusätzlich. Die sehr kundenfreundliche Garantie von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung gehört wie die ausgesprochen souveräne Verarbeitung ohnehin bei allen Modellen zum guten Ton. Ab Mitte November steht der neue i10 beim Händler.

Unser Fazit

Der neue Hyundai i10 ist nicht nur deutlich besser als sein Vorgänger, sondern auch ein ernsthafter Konkurrent für VW Up und Co.

Michael Godde

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