Honda NSX 2015: Hybrid-Sportwagen feiert Europa-Premiere in Genf Der Zukunft so nah

12.01.2016

Das Warten hat ein Ende. Endlich trafen wir den Honda NSX. Schade nur, dass es auf dem Genfer Autosalon 2015 war

Mit sicherem Abstand schlichen wir zunächst um ihn herum und beobachteten den Herrn mit dem Staubwedel argwöhnisch. "Wehe du verkratzt ihn!", dachten wir uns. Unsere erste Begegnung mit dem Honda NSX darf nicht von einem Schandmal überschattet werden. Denn wir haben so lange auf diesen Moment gewartet.

 

Autosalon Genf 2015 - tolle Sitze im Honda NSX

Die ersten Studien waren schon hinreißend, sogar an den Erlkönig-Bildern konnten wir uns nicht satt sehen und als er endlich in Detroit vorgestellt wurde, lechzten wir nach diesem wunderschönen Hybrid-Supersportler. Dieser Tage in Genf war es dann endlich soweit: Das erste Aufeinandertreffen mit dem Honda NSX.

Real sieht er noch besser aus als auf den Fotos. Perfekte Proportionen in Keilform, dazu zahlreiche Vertiefungen, Schwünge aber auch harte Kanten, die dem gesamten Auftritt den letzten Schliff verleihen. Dazu diese riesien Radhäuser mit gewaltigen Schluppen und filigranen Felgen, die allein schon zu verstehen geben, dass hier nichts dem Zufall überlassen wurde, sondern alles bis ins kleinste Detail stimmt.

Der Zustieg über die langen und weit aufschwingen Türen erfolgt ohne Probleme. Hier sind keine Kletterkünste wie bei vielen Supersportwagen erforderlich. Rechtes Bein rein, leicht auf den Sitz fallen lassen und im Schwung das linke Bein hinterherziehen. Passt, wie angegossen! Die Sitze sind nicht zu hart und ideal ausgeformt. Leder über Leder - egal wohin man schaut. Mal in rot, mal in schwarz. Dazwischen immer wieder Alcantara. Alles wirkt wie aus einem Guss. Das große, dicke und griffige Lenkrad liegt hervorragend in der Hand. Einfach losfahren, das wär's!

Denn was den Honda NSX antreibt, ist noch faszinierender. Mit seiner komplizierten Hybrid-Technik wird der Honda NSX 2016 der Konkurrenz im Konzert der Supersportwagen den Marsch blasen. Ein Doppel-Elektromotor treibt die Vorderräder an und verteilt das Drehmoment zwischen diesen optimal entsprechend der jeweiligen Fahrsituation. Ein weiterer E-Motor sitzt zwischen dem 75-Grad-DOHC-V6-Twin-Turbo-Mittelmotor und dem 9-Gang-Doppelkupplungstriebe und unterstützt bei der Beschleunigung, der Bremsleistung und den zackigen Schaltvorgängen.

Wie hoch genau die Systemleistung werden soll, hält Honda bis zum Bestellstart im Sommer noch geheim - mindestens 550 PS heißt es aber hinter vorgehaltener Hand. Die Ausliegerung an die ersten Kunden erfolgt Anfang 2016. Dann hat das Warten entgültig ein Ende.

Michael Gorissen

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