Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC: Fahrbericht Kompakter Lademeister

14.12.2013

Ab dem 1. Februar 2014 bereichert der neue Honda Civic Tourer das Feld der kompakten Lademeister

Zwölf Jahre lang hat Honda das Segment der kompakten Kombis anderen Herstellern überlassen. Doch nun kehren die Japaner mit dem neuen, speziell für die europäischen Märkte entwickelten Civic Tourer zurück in dieses hart umkämpfte Wettbewerbsumfeld. Dort soll sich der Honda mit seinem sportlichen Design und einer großen Portion Nutzwert gegen die etablierten Platzhirsche durchsetzen.

Die Chancen dafür stehen gut, denn der Civic ist trotz seiner dynamisch gezeichneten Hülle tatsächlich ein sehr praktisches Auto. Vorn wie hinten bietet er großzügige Platzverhältnisse. Schnell finden selbst großgewachsene Zeitgenossen auf den bequemen Vordersitzen eine angenehme Sitzposition, und auch hinten fühlt man sich kommod untergebracht. Die Bedienung geht nach kurzer Eingewöhnung in Fleisch und Blut über.

Die Material- und Verarbeitungsgüte liegt auf einem guten, klassenüblichen Niveau. Das Gleiche gilt für die Sicherheitsausstattung. Sie umfasst eine ganze Flotte moderner, jedoch meist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme wie City-Notbremsfunktion, Kollisionswarner, Fernlichtassistent sowie Spurhalte- und Spurwechselassistent. All diese Merkmale teilt sich der Tourer indes mit der eben erst modellgepfl egten fünftürigen Limousine. Was den Kombi naturgemäß von ihr unterscheidet, ist der deutlich gestiegene Nutzwert.

In das dank niedriger Ladekante einfach zu beladene Gepäckabteil passen schon im Normalfall satte 624 Liter. Bei umgelegten Rücksitzen entsteht ein Fassungsvermögen von 1668 Litern – das sollte in den meisten Fällen sogar für den Ausflug zum Mitnahme-Möbelmarkt ausreichen. Ein weiterer Pluspunkt ist der ebene Ladeboden, unter dem sich ein weiteres Fach verbirgt, das Gegenstände bis zu einer Größe kleinerer Koffertrolleys aufnimmt. Die so genannten Magic Seats, mit denen der Tourer serienmäßig bestückt ist, erhöhen die Variabilität zusätzlich.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Rücksitzanlage, deren Sitzflächen sich wie bei Kinosesseln mit einem Handgriff hochklappen lassen. Dadurch entsteht im Fond ein weiterer gut nutzbarer Stauraum für sperriges Gepäck.

 

HOHER NUTZWERT UND DYNAMISCHE FAHREIGENSCHAFTEN

Der Civic Tourer ist ein typischer Honda. Das heißt, dass er bei aller Praktikabilität die Fahrfreude nicht außer Acht lässt. Der von uns gefahrene 120 PS starke Diesel (1.6 i-DTEC) treibt den immerhin 1,4 Tonnen schweren Kombi flott voran und hält sich in puncto Geräusche und Durst vornehm zurück.

5,2 Liter registriert der Bordcomputer bei unserer ersten Ausfahrt. Im Vergleich zu den von uns bereits erprobten Vorserienfahrzeugen hat das Fahrwerk spürbar dazugewonnen. Die Modi der optionalen adaptiven Hinterachsdämpfung  sind nun deutlicher voneinander differenziert.

Die Komforteinstellung glättet viele Unebenhei-ten geschickt, während der sportliche Modus spürbar straffer ausfällt. Der Normalmodus bietet einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort. Ebenfalls positiv: die Lenkung. Sie vermittelt ein gutes Gefühl für die Straße und ist relativ direkt ausgelegt.

Unser Fazit

Mit dem neuen Civic Tourer bietet Honda ab Februar eine interessante Alternative im Segment der kompakten Kombis an. Der fahraktive Japaner ist sehr geräumig und liegt von den Sicherheitsoptionen her auf der Höhe der Zeit. Damit hat er gute Chancen, seinen Platz im hart umkämpften Wettbewerbsumfeld zu finden

Marcel Kühler

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