Holden Commodore HSV GTSR W1 (2017): Finales Modell Holden brettert mit 644 PS von Bord

von Alexander Koch 09.04.2017

Der australische Autobauer Holden bringt 2017 den Commodore als 644 PS starken HSV GTSR W1. Es ist der letzte seiner Art, danach wird die Holden-Produktion in Australien eingestellt. Doch ist der GTSR W1 dafür nochmal ein echtes Sahnestück!

Leiser Abgang? Nicht mit Holden! Mit dem HSV GTSR W1 (2017) auf Basis des Holden Commodore brennt die australische Marke eine 644 PS starke Abschiedsvorstellung in den Asphalt! Schließlich baut die australische Marke nach 2017 keine eigenen Autos mehr. Schluss mit der Narrenfreiheit in "Down Under"! Die Zukunft liegt dann in importierten und umgelabelten Opel-Modellen, spätestens dann dürften auch in Australien die Vier- und nicht mehr die Achtzylinder regieren. Weshalb sich HSV die übriggebliebenen 6,2-Liter-V8 aus der 2013 ausgelaufenen Corvette ZR1 geschnappt und in Clayton (Melbourne) in jeden der exakt 295 Stück des Holden Commodore verfrachtet hat. Dass sowohl der Commodore als auch der LS9-V8 nicht auf dem aktuellen Stand der Technik sind? Wischt der HSV GTSR W1 (2017) mit zahlreichen Rekorden vom Tisch. So ist dieser Holden Commodore das stärkste und zugleich schnellste australische Serienauto aller Zeiten! Der Kompressor-geladene Achtender leistet satte 644 PS und wuchtet 815 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle. Das Sechsgang-Schaltgetriebe dirigiert die Kraft an die Hinterräder, die sie vor allem in eins umzusetzen wissen: Rauch!

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Holden Commodore als HSV GTS-R W1

Damit der HSV GTSR W1 (2017) trotzdem den beeindruckenden Sprintwert von nur 4,2 Sekunden auf Tempo 100 in die Zeituhr diktieren kann, bestückt HSV den Holden Commodore mit 20-Zöllern sowie 265er-Reifen vorne und 295er-Schluffen hinten. Es passt ins Bild, dass es die gleichen Pirelli-Reifen sind, die auch Porsche nutzt. Übrigens stellt der HSV GTSR W1 (2017) auch hier einen Rekord auf: Es sind die größten Reifen, die je an einem australischen Serienauto montiert wurden. Das gleiche gilt auch für die Pizza-großen Bremsscheiben hinter den schwarzen Alufelgen. Ebenso wurde auch das Sportfahrwerk mit einstellbaren Dämpfern für die Mehrleistung fit gemacht. Und so knallt der Holden Commodore HSV GTSR W1 (2017) bis in den elektronischen Begrenzer bei 250 km/h, könnte ohne den sogar spielend über 300 Sachen fahren. Trotz seines Preises von umgerechnet 121.000 Euro war der HSV GTSR W1 (2017) über Nacht ausverkauft. Dass nur 295 Exemplare exklusiv für Australien und Neuseeland entstanden sind, hat übrigens einen ganz simplen Grund: Es gab keine LS9-Motoren mehr! Sonst hätte Holden locker die vierfache Zahl des Holden Commodore HSV GTSR W1 (2017) verkaufen können.

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