Gumball 3000 (2016) trifft Tuning World Krasse Gumball-Karren (2016)

06.05.2016

Großes PS-Feuerwerk im Vorfeld der Tuning World 2016. Das Teilnehmerfeld der spektakulären Gumball-3000-Rallye hat mit schillernd aufgemachten Supersportwagen einen kurzen Stopp in Friedrichshafen eingelegt. Wir zeigen Livebilder der Boliden!

Auf halber Strecke in Deutschland gestoppt: Nach über 1400 Kilometer auf eigener Achse hat der gut 100 Supersportler zählende Gumball-3000-Tross einen Zwischenstopp auf dem Messegelände der Tuning World (2016) eingelegt. Sauteure Boliden bis zum Horizont! Mehrer Hundert-PS starke Ferrari, Lamborghini und sogar ein Koenigsegg Regera sind für die beschauliche Touristenregion Friedrichshafen am Bodensee fast zu viel Halligalli, zumal die kommende Tage fest in der Hand des gewöhnlichen Tuningvolks sind. Dann nämlich rücken GTIs, RS4s zum offiziellen Start der Tuning-Saison auf der Tuning World an. Dank Gumball-3000-Chef Maximillion Cooper und seiner Gumball-Orga gab es wie schon im Vorjahr – damals beim Mercedes-Tuner Brabus – den polizeilich genehmigten Einfall des in der Supeirsportler-Szene berühmten Gumball-3000-Rennens. Promis wie David Hasselhoff, Rapper Afrojack, die ehemaligen F1-Fahrer Jean Alesi und David Coulthard, Auto-Blogger Shmee150 sind Teilnehme der Rallye über öffentliche Straßen und teilweise Wiederholungstäter. Nach dem Kurzaufenthalt am Bodensee geht es für den spektakulären Autokorso weiter Richtung Österreich, Ungarn und schließlich zur Zielankunft in Rumäniens Hauptstadt Bukarest. Mehr zum Thema: Audi R8 von David Hasselhoff

Fazit der Behörden: Die Polizei in Baden-Württemberg meldet noch am selben Abend der Gumball-3000-Durchfahrt durch den Südwesten Deutschlands 62 Verkehrsverstöße. 21 Mal wurde die Geschwindigkeit überschritten, 17 falsche Überholmanöver zur Anzeige gebracht. In 13 Fällen wurden Bußgelder wegen Fahrens ohne erforderliches Kennzeichen verhängt. Weit schwerwiegender ist der Fall einer Geschwindigkeitsüberschreitung um plus 59 km/h in einer 70er-Zone, hier wurden 129 km/h gemessen. Außerdem standen zwei Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, gegen einen lag sogar ein Fahrverbot vor. Bereits die französische Polizei hatte alle Hände mit den Gumballern zu tun: Ex-F1-Pilot David Couthard wurde im Elsass mit 178 km/h bei erlaubten 130 geblitzt und musste noch vor Ort 135 Euro Bußgeld entrichten. Ein km/h schneller und der Schotte hätte auch seinen Führerschein abgeben müssen.

Gumball 3000: Zwischenfall 2007 mit Rennabbruch

Hintergrund: Die Gumball 3000 geht auf den legendären Cannonball Run der 1970er-Jahre in den USA zurück. Das US-Magazin Car&Driver war Veranstalter der wilden Hatz von New York nach Los Angeles. Durchgeführt wird die Gumball 3000 von dem britischen Millionär Maximillion "Mr.Gumball" Cooper. Der bisher schwersten Zwischenfall, der gleichzeitig zum Abbruch des "Rennens" führte, ereignete sich im Jahr 2007. Zwei Gumball-Teilnehmer waren mit dem Fahrzeug eines unbeteiligten Mazedoniers zusammengestoßen und verunfallt. Der 67-jährige Mann starb an einem Herzanfall im Krankenhaus. Der Vorfall wurde weltweit in den Medien diskutiert und rückte die Veranstaltung in ein Zwielicht. Seit diesem Zwischenfall ist der Veranstalter bestrebt, die Supersportwagen-Ausfahrt in das Licht einer großen Party zur rücken. Speziell für Deutschland gelten für die Gumballer nicht nur die allgemein gültigen STVO-Regeln, sondern auch die Anweisungen im Roadbook: Danach sind die Verkehrsregeln strikt einzuhalten. Mehr zum Thema: Abt RS S von Blogger Shmee150

Mehr zum Thema: Batmobil fährt Gumball-Rallye (2016)

Shmee150 über die deutsche Polizei:

The BM mit einem Vor-Ort-Video:

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