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Kleiner Wilder

Fiat 500 Abarth

18.02.2008 / Aus AUTO ZEITUNG 5/2008
Fiat 500 Abarth
Der Name Abarth steht traditionell für Sportlichkeit. Das kleine, zum Fiat-Konzern gehörende Unternehmen zeichnet nicht nur für besonders sportliche Straßenfahrzeuge verantwortlich. Auch auf den Rallyepisten dieser Welt feierte man große Erfolge

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In Genf feiert der Fiat 500 Abarth Weltpremiere. Ein Auto mit großer Historie.
Im Jahr 1980 gewannen Walter Röhrl und Christian Geistdörfer auf einem Fiat 131 Abarth die prestigeträchtige Rallye Monte Carlo. Für Rallyefans brachte Abarth schon damals eine besonders sportliche Straßenversion des Rallye-Boliden auf die Straße. Das Zweiliter-Triebwerk schickte 140 PS an die Hinterräder.


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Vor einem Jahr ließ Fiat das legendäre Automobil-Label Abarth wieder aufleben. Anlässlich des Genfer Automobilsalons 2007 feierte die Straßenversion des Fiat Grande Punto Abarth Weltpremiere. Zuvor hatten Paolo Andreucci und Anna Andreuss bereits die italienische Rallyemeisterschat in einem 270 PS starken Fiat Grande Punto Abarth S2000 gewonnen.

Die Fiat Werkspiloten Giandomenico Basso und Mitia Dotta gewannen mit dem Fiat Grande Punto Abarth im Jahr 2006 die Rallye-Europameisterschaft. 25 Jahre zuvor war Adartico Vudafieri bereits das gleiche Kunststück gelungen. Das Einsatzfahrzeug: ein Fiat 131 Abarth.


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In diesem Jahr präsentieren die Italiener in Genf eine weitere Neuheit, die den Abarth-Skorpion auf der Flanke trägt: den Fiat 500 Abarth.

Bewundernde Blicke zieht der Fiat 500 seit seiner Markteinführung 2007 ohnehin auf sich. Die verschärfte Version aus dem Hause Abarth dürfte an Tankstellen und vor Eiscafés ein Garant für Bewunderung sein.

Tief kauert der kleine, rundliche Italiener über dem Asphalt. Große Leichtmetallfelgen füllen die Radkästen, die Front dominiert der über die gesamte Fahrzeugbreite reichende Kühllufteinlass. Am Heck sorgen ein Doppelrohrauspuff und ein Diffusor für Verzückung.

Doch der Fiat 500 Abarth zeichnet sich nicht nur durch sein sportliches Äußeres aus. Unter der kleinen Haube lauern 135 PS auf den Marschbefehl. Das 1,4-Liter-Triebwerk wird durch einen Turbolader unterstützt. Die Höchstleistung liegt bei 5500 Touren an. Bereits ab 2500/ min steht ein Kraftpotential von 180 Newtonmeter parat.

Das maximale Drehmoment lässt sich durch Drücken der Sporttaste sogar auf 206 Newtonmeter erhöhen. Eine neue Traktionskontrolle unterstützt die angetriebenen Vorderräder dabei, die Motorkraft möglichst verlustfrei in Vortrieb umzuwandeln.

Auch im Innenraum geht es betont sportlich zu. Schalensitze sowie eine Alupedalerie sorgen für den sportlichen Akzent. Zu den Preisen macht Fiat noch keine Angaben. md

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