BMW X3 im Gebrauchtwagentest
Asphalt-Cowboy
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BMW X3 |
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BMW X3
Fahrverhalten und Fahrgefühl unterscheiden sich kaum von einem 3er Touring. Man sitzt nur höher |
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BMW X3
Anfangs gab es Kritik an den billig erscheinenden Materialien im Innenraum – hier gab es im Lauf der Zeit Verbesserungen |
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BMW X3
Der Kofferraum ist ausreichend groß und lässt sich leicht beladen |
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BMW X3
Eine Empfehlung wert: Der Zweiliter-Diesel im 2.0d und 20d, der je nach Version 150 oder 177 PS leistet |
Der BMW X3 gehört zu den soften SUV, ist darum sehr dynamisch und auf der Straße zu Hause. Er kann aber auch in leichtes Gelände
Würden Sie mit so einem schicken Auto Offroad-Ausflüge machen? Wohl eher nicht, denn die meisten unter uns dürften Steinschläge an der Karosserie oder verkratzte Felgen empfindlich stören. Deshalb sieht man den BMW X3 meistens blitzsauber durch die Stadt flanieren oder über die Autobahn gleiten. Aber eines sei gesagt: Er könnte auch in leichtem Gelände eine gute Figur machen – wenn er müsste.
Denn dank moderner Allradtechnik hat der BMW X3 stets Bodenhaftung. Erstaunlich, dass er auch auf Asphalt rundweg überzeugt. Das kompakte SUV ist agil, macht in Kurven viel Spaß und nervt dabei nicht einmal mit viel Seitenneigung. Das Fahrwerk ist aber recht hart abgestimmt.
Vorn sitzt man im BMW X3 bequem und mit ausreichend Platz, hinten ist die Beinfreiheit jedoch knapp. Der große Kofferraum erfreut mit niedriger Ladekante. Die ersten Modelle (bis 2005) hatten noch leichte Verarbeitungsmängel. Folge im Alter: Klappergeräusche.
Der Benziner 3.0i mit 231 PS ist drehfreudig und antrittsstark – aber auch durstig, der Turbodiesel 2.0d mit 150 PS sparsam und temperamentvoll. Die 3,0-Liter-Diesel mit sechs Zylindern laufen kultiviert und kraftvoll.
PLUS
Sehr gutes Handling, schnell reagierendes Allradsystem, sehr sichere Fahreigenschaften
MINUS
Durstige Benzinmotoren, hohe Gebrauchtpreise, harte Federung
Der BMW X3 leistet sich laut GTÜ fast keine Schwächen, die meisten Baugruppen bleiben unter dem Durchschnitt in der Altersklasse. Einzig der hohe Verschleiß an Bremsenbauteilen, beschädigte Schraubenfedern, Traggelenke mit starkem Verschleiß und defekte Anschlagpuffer fallen gelegentlich auf.
Die häufigsten Mängel
Verschleiß an Bremsen sowie Antriebswellen, kaputte Türdichtungen
Motoren
BENZINER: 2.0i (150 PS), 2.5i (192 PS), 2.5si (218, 272 PS), 3.0i (231 PS), 3.0si (272 PS)
DIESEL: 1.8d (143 PS), 2.0d (150, 177 PS), 3.0d (204, 218 PS), 3.0sd (286 PS)
Historie BMW X3
2003: Modelleinführung mit den drei Sechszylindern 2.5i (192 PS), 3.0i (231 PS) und 3.0d (204 PS)
2004: Neuer Diesel 2.0d (150 PS)
2005: Überarbeiteter 3.0d (218 PS)
2006: Modellpflege, X3 2.5si (218 PS), 3.0si (272 PS); 3.0sd (286 PS)
2007: Neuer Diesel 2.0d (177 PS)
2008: Alle Motorvarianten mit neuen Bezeichnungen, aber gleicher Leistung: X3 xDrive20i, xDrive25i, xDrive30i, xDrive20d, xDrive30d, xDrive35d
2009: Neuer Einstiegs-Diesel X3 xDrive18d mit 143 PS
2010: Premiere des Nachfolgemodells auf dem Autosalon Paris
Ersatzteilpreise in Euro
Satz Bremsscheiben vorn: 214
Satz Bremsbeläge vorn: 155
Auspuffanlage (inkl. Kat.): 2443
AT-Kupplung: 340
AT-Wasserpumpe: 145
AT-Lichtmaschine: 509
AT-Anlasser: 262
Stoßfänger vorn: 334
Kotflügel vorn: 275
Frontscheibe: 350
Batterie: 172
Die Preise gelten für den X3 2.0d
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