×

Kostenlos per E-Mail

Mit dem Autozeitung-Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellsten Stand zum Thema Automobil!

  • Kompetente Tests und Fahrberichte
  • Informationen über die neuesten Modelle der Hersteller
Formel 1 2014: Hier geht es direkt zum Live-Ticker

F1 - Belgien-GP 2012: Training in Spa fällt ins Wasser

Nutzlose Kurzarbeit für Vettel und Co.

Formel 1 - Freies Training zum Belgien-GP: Die Rückkehr nach der Sommerpause fiel für Sebastian Vettel und seine Kollegen im belgischen Spa ins Wasser

Schlechter hätte der Start ins erste Formel-1-Rennen nach der Sommerpause nicht verlaufen können. Nur 11 Grad Celsius, und der Regen in den Ardennen wollte einfach nicht aufhören.

Ob Titelverteidiger und Vorjahressieger Sebastian Vettel im Red Bull oder Rekordgewinner Michael Schumacher mit Platin-Helm im Silberpfeil: Anstatt im Training zum Großen Preis von Belgien Runde um Runde zu drehen, waren am Freitag Warten und Langeweile in Spa-Francorchamps angesagt. "Man wartet jetzt vier Wochen drauf, dass man fahren darf, und dann darf man, aber es geht nicht", fasste Vettel die Situation treffend zusammen.

Freies Training: Kobayashi auf nasser Strecke am schnellsten

In beiden eineinhalbstündigen Einheiten rafften sich die meisten Piloten erst kurz vor Schluss auf. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso kam am Morgen auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs aber noch nicht einmal über ein Einrollen mit seinem Ferrari hinaus und wies eine halbe Minute Rückstand auf den Japaner Kamui Kobayashi an der Spitze auf. Alonso, in der WM-Wertung mit 40 Punkten Vorsprung vor Vettels Teamkollege Mark Webber klarer Erster, belegte zum Trainingsauftakt den drittletzten Rang. Ernstnehmen konnte man aber weder Zeiten noch Platzierungen.

Vettel wurde der Form halber Neunter und reihte sich damit vor Rekordweltmeister Schumacher ein, der sich so ein Wetter eher für seinen 300. Grand Prix an diesem Sonntag wünschen würde. Allerdings soll es am Wochenende laut belgischen Vorhersagen trocken bleiben.

Freies Training: Schumis Platin-Helm kaum zu erkennen

Davon war am Freitag nichts zu sehen. Am Nachmittag passierte eine Dreiviertelstunde lang gar nichts, nachdem die Strecke freigegeben war. Alonso hatte es sich mit hochgeklapptem Kragen der warmen Teamjacke in einem bequemen Sitz gemütlich gemacht und die Beine hochgelegt. Vettel plauderte mit seinem Renningenieur. Schumacher nutzte die Zeit ebenfalls zum Small Talk. "Unser Hovercraft ist nicht fertig geworden fürs Training", twitterte der deutsche Rennstall.

Dennoch gingen die beiden Silberpfeile dann als erste auf den Kurs. Zuerst Nico Rosberg, der am Morgen als Siebter bester Deutscher geworden war. Dann auch Schumacher, im Regen war aber selbst der eigens designte und silbern glänzende Platin-Helm kaum zu erkennen. Und so kamen beide auch schnell wieder zurück in die Box.

Mehr Auto-Themen: Der kostenlose Newsletter der AUTO ZEITUNG

Damit durfte Kobayashi im Sauber in 2:11,389 Minuten die erste Tagesbestzeit nach den Formel-1-Ferien für sich reklamieren. Zweiter wurde Pastor Maldonado aus Venezuela im Williams vor Toro-Rosso-Pilot Daniel Ricciardo aus Australien. Auf Rang zwölf reihte sich am Morgen Timo Glock im Marussia ein, Nico Hülkenberg belegte im Force India Platz 13.

Noch weniger Hinweise als sonst lieferte das Freitagstraining in Spa-Francorchamps für das 12. von 20 Saisonrennen. Alonso (162) liegt im Klassement vor Webber auf dem ersten Rang, Vettel ist Dritter mit 42 Punkten weniger als der Spanier. Auf Rang vier folgt Ungarn-Sieger Lewis Hamilton (117) im McLaren vor Kimi Räikkönen aus Finnland im Lotus (116).
dpa/az