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Formel 1- Südkorea GP 2012 in Yeongam: Vettel im Training Schnellster

Red Bull top - Webber Zweiter

Formel 1: Sebastian Vettel hat beim Freien Training zum Südkorea GP 2012 die Nase vorn. Teamkollege Mark Webber macht den starken Auftritt von Red Bull perfekt

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat mit der Trainingsbestzeit ein klares Zeichen für den Großen Preis von Südkorea gesetzt. Zusammen mit seinem Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber, der die zweitschnellste Runde drehte, ließ der WM-Zweite in Yeongam die Konkurrenz hinter sich.

In 1:38,832 Minuten war Vettel 0,032 Sekunden schneller als Webber auf dem 5,615 Kilometer langen Kurs im Südwesten des Landes. "Wir hatten heute einen guten Tag und konnten immer etwas schneller werden", kommentierte Vettel die Red-Bull-Leistung.

F1 - Südkorea GP 2012: Hamilton im Training vor Alonso

Zwei Tage vor dem 16. Saisonlauf fuhr WM-Spitzenreiter Fernando Alonso im Ferrari am Nachmittag die insgesamt viertschnellste Runde. Für die drittbeste Zeit hatte McLaren-Pilot Lewis Hamilton bereits am Vormittag des sportlich allerdings noch wenig aussagekräftigen ersten Übungstages gesorgt. Allerdings deuteten die Red Bull bereits an, ähnlich dominant wie am vergangenen Wochenende in Japan zu sein, wo Vettel durch seinen zweiten Grand-Prix-Sieg in Serie bis auf vier Punkte an Alonso in der WM-Wertung herangefahren war.

Hinter den Red Bull lagen Ferrari und McLaren dicht beieinander. Gut präsentierte sich auf dem erst seit 2010 von der Formel 1 befahrenen Kurs vor den Toren der Hafenstadt Mokpo auch Mercedes. Rekord-Weltmeister Michael Schumacher fuhr die sechstbeste Tageszeit, sein Teamkollege Nico Rosberg die achtbeste. "Eine ordentliche Basis für morgen und Sonntag", urteilte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Force-India-Pilot Nico Hülkenberg wurde Tagesneunter, für Marussia-Fahrer Timo Glock reichte es nur zu Platz 20.

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Der Grand Prix am Sonntag ist das fünftletzte Saisonrennen in diesem Jahr. Aktuell führt Alonso mit 194 Punkten knapp vor Titelverteidiger Vettel (190) die WM-Wertung noch an. Die Verfolger Kimi Räikkönen (157) auf Platz drei und Hamilton auf Rang vier (152) haben bereits einen deutlicheren Rückstand.
dpa/az