Marussia B1: Die letzten Sportler vergammeln Bilder zeigen unfertige Marussia

26.09.2016

Der Formel-1-Rennstall und Sportwagen-Hersteller Marussia ist pleite. Fotos zeigen, wie die letzten Exemplare des Sportwagen B1 einsam vor sich hin gammeln.

Es war nur ein kurzes Gastspiel in der Formel-1. Ab 2012 fuhr der russische Hersteller Marussia als Rennstall mit; bereits 2014 kam das Aus. Die insolvente Firma mit Sitz in Moskau konnte die Startgebühren nicht mehr entrichten und musste ihr Geschäft einstellen. Im Zuge der Pleite verloren 200 Mitarbeiter ihren Job. Dabei war Marussia einst angetreten, im Bereich des Motorsports den großen Namen das Wasser abzugraben. Helfen sollte eine Reihe von Supersportwagen namens B1 und B2, die den Anspruch Marussias auf den Sportler-Thron untermauern wollten.

 

Die letzten B1 verrotten in einem Gitterverschlag

Das markante Design des B1-Sportwagens war dabei tonangebend. Die aggressive Frontpartie mit den dreieckigen Scheinwerfern fand seine technische Fortführung in einer Top-Motorisierung von Cosworth, deren angegebene Leistungen zwischen 300 (3,5-Liter-Saugmotor) und 420 PS (2,8-Liter-Turbomotor) lagen. Mit der Pleite kam dann der Produktionsstopp des B1, der ursprünglich in einer Stückzahl von 3000 Autos in Planung war. Wie neue Fotos zeigen, rosten die letzten Exemplare der ambitionierten Baureihe nun in einem Gitterverschlag vor sich hin. Ein mehr als trauriger Anblick.

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