Ford Ka+ (2016): Preis (Update!) Ka+ kostet ab 9990 Euro

von Thomas Geiger 03.03.2017

Der neue Ford Ka+ (2016) entsteht nicht mehr in Kooperation mit Fiat und es gibt ihn nur noch als Fünftürer. Ford stellt den Ka somit komplett neu auf, dazu gehört auch der niedrige Preis von 9990 Euro. Mittlerweile gibt es auch die Crashtest-Werte!

Der Ford Ka+ (2016) probt den Aufstand im Reich der Zwerge. Dafür macht das Ford-Einstiegsmodell eine komplette Kehrtwende und wird als Ka+ vom bunten Lifestyle-Floh zum praktischen Pragmatiker, der zu Kampfpreisen ab 9990 Euro vor allem Pfennigfuchser ansprechen will. War der aktuelle Ka noch ein Zwilling des Fiat 500 und kam entsprechend bunt und lebenslustig daher, ist der Ka+ ein nüchternes Eigengewächs, das von pragmatischen Ingenieuren in Südamerika entwickelt wurde und für Europa von preiswerten Monteuren in Indien produziert wird. Dabei nutzt der Ka+ künftig die gleiche Basis wie der Fiesta und geht entsprechend aus dem Leim: Er wächst um eine halbe Armeslänge auf 3,93 Meter und bekommt erstmals vier Türen. Zwar erinnert der Ka+ stilistisch gefährlich an den Kia Rio, den die Kölner neben Dacia Sandero oder Opel Karl zu ihren wichtigsten Wettbewerbern zählen. Doch während der Ford Ka+ außen noch halbwegs schnittig und schwungvoll daher kommt, atmet er innen die muffige Sachlichkeit deutscher Amtsstuben.

Ford Ka+ im Video:

 
 

Preis: Ford Ka+ startet ab 9990 Euro

Es gibt zwar – anders als auf den Ursprungsmärkten in Südamerika oder Indien – serienmäßig ein Lederlenkrad, die Kunststoffe sind hochwertiger und die Sitze bequemer. Doch grau in grau wirkt das Ambiente im Ford Ka+ (2016) eher trist, die Schalter sind vergleichsweise grobschlächtig und das Monochrom-Display tief in seiner weit oben ins Cockpit geschnittenen Höhle ist winzig. Das können andere Kleinwagen besser. Dafür allerdings punktet der Ka+ mit reichlich Platz. Nur drei Zentimeter kürzer, dafür aber etwas höher als der Fiesta, können alle fünf Passagiere bei 2,49 Metern Radstand ordentlich sitzen. Der Kofferraum des Ford Ka+ (2016) bietet hinter der großen Klappe immerhin 270 Liter Gepäckvolumen. Dazu gibt es bis zu 21 Ablagen, von denen vor allem zwei ins Auge stechen: Da ist zum einen das Handyfach rechts oberhalb des Ka-Lenkrads, das nicht nur eine USB-Buchse zum Laden, sondern auch einen speziellen Deckel hat, mit dem sich das Smartphone – etwa zum Navigieren – festklemmen lässt. Zum anderen gibt es im Ka+ ein Geheimfach links vom Lenkrad, das nur bei geöffneter Fahrertür erreicht werden kann. Wertsachen sind dort vor neugierigen Blicken und allzu schnellem Zugriff entsprechend gut geschützt.

Fahrbericht Neuer Ford Ka+
Neuer Ford Ka+: Erste Fahrt  

Lifestyle-Liga ohne neuen Ka+

Ka+ seit im Oktober 2016 im Handel

Die Verwandtschaft des Ford Ka+ (2016) zum Fiesta kommt auch unter der Haube durch. Denn der 1,2 Liter große Vierzylinder des Ka+ ist ein Ableger des Basis-Motors aus dem großen Bruder. In neuen Modell wird er wahlweise mit 70 oder 85 PS angeboten, braucht angesichts des mageren Grundgewichts von ziemlich genau einer Tonne im besten Fall fünf Liter und schafft in der stärkeren Variante immerhin 169 km/h. Zwar stand die Freude am Fahren nicht gerade an erster Position, doch ist der Ka+ in dieser Disziplin auch keine Spaßbremse. Die Betonung liegt eher auf praktisch als pfiffig und lieber billig als bunt – mit dem neuen Zuschnitt meldet Ford den Ka+ zwar aus der Lifestyle-Liga ab, dafür schaffen die Kölner mit diesem Schritt mehr Freiraum für den Fiesta. Weil die Sparbrötchen jetzt den Ka+ kaufen werden, soll sein Nachfolger einen deutlichen Schritt nach oben machen. Seit Juni 2016 ist der neue Ford Ka+ ab dem Einstiegspreis von 9990 Euro zu bestellen.

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Crashtest-Ergebnis des Ford Ka+

Die kleinen Ausmaße des Ford Ka+ (2016) wirken sich im Euro NCAP Crashtest natürlich nicht gerade zu Gunsten des Kleinstwagens aus. In der Gesamtwertung erreicht er drei von fünf Sternen. Die meisten Punkte gehen in der Kategorie Sicherheitssysteme verloren, in der der Ka+ lediglich 29 Prozent erlangt. Hier fällt besonders ins Gewicht, dass moderne Unterstützer wie ein Spurhalte- oder Notbremsassistent fehlen – was in dieser Klasse aber durchaus üblich ist. In den übrigen Kategorien schneidet der Ford Ka+ (2016) dafür besser ab. Für Fußgänger (57 Prozent) besteht nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Fußgängererkennung Verletzungsgefahr am Kopf. Auf der Rückbank sind Kinder vergleichsweise gut geschützt, dafür gibt es in diesem Punkt 61 Prozent. Bei erwachsenen Insassen erreicht der Stadtflitzer sogar 73 Prozent, wobei der Beifahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit schweren Verletzungen an Kopf und Rumpf rechnen muss.

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