Ford Mustang Facelift (2017): Motoren & Crashtest Nur drei Sterne für Mustang Facelift

von Julian Islinger 05.07.2017
Inhalt
  1. Ford Mustang Facelift (2017) mit zwei Motoren
  2. Der V6 fällt im Ford Mustang Facelift weg
  3. Ford Mustang Facelift im Crashtest

Schauspieler Dwayne The Rock Johnson höchstpersönlich hat das Ford Mustang Facelift (2017) vorgestellt, das im Herbst auf den US-Markt kommt. Der V6 entfällt ersatzlos, dafür halten eine Zehngang-Automatik und zwei neuer Motoren Einzug, darunter ein V8. Preise und Marktstart für Europa sind nach wie vor offen, dafür gibt es jetzt Crashtest-Ergebnisse.

Wie passend, wenn ein Muskelberg ein Muscle Car vorstellt, dachte sich wohl auch Ford und engagierte kurzerhand Schauspieler Dwayne The Rock Johnson (bekannt aus Fast & Furious), um das Tuch vom Ford Mustang Facelift (2017) zu ziehen. Die ersten offizielle Fotos und Informationen zum Mustang Facelift (2017) zeigen, dass Fords Sportwagen mit einem sichtlich aufgefrischten Design gegen den ärgsten Konkurrenten von Chevrolet antritt. Die nach oben gehenden und deshalb gerne mal kritisierten Frontscheinwerfer verschwinden, die neuen, serienmäßigen aus LED-Technik leuchtenden Scheinwerfer schauen deutlich grimmiger drein. Kiemen in der Motorhaube und der tiefer positionierte sowie profiliertere Kühlergrill verstärken den Eindruck eines angriffslustigen Muscle Cars. Hinten röhrt im GT der neue Fünfliter-Achtzylinder aus vier ebenso neu gestalteten Auspuffendrohren, der 2,3-Liter-Vierzylinder (EcoBoost) muss sich mit zweien begnügen. Optional bietet Ford für das Mustang Facelift (2017) nun auch eine Klappenauspuffanlage an. Und auch die Heckstoßstange erhielt eine Auffrischung, passend zur Front leuchten auch die Rückleuchten aus zeitgemäßer LED-Technik.

News Mustang/Camaro/Challenger/Charger im Crashtest
Mustang/Camaro/Challenger/Charger: Crashtest  

Muscle Cars gegen die Wand

Ford Mustang Facelift (2017) im Video:

 

 

Ford Mustang Facelift (2017) mit zwei Motoren

Das Ford Mustang Facelift (2017) erhielt eine überarbeitete Fahrwerksabstimmung mit neuen Dämpfern, zusätzlichen Verstrebungen und ein optionales Dämpfersystem namens MagnetRide. Mit dem Facelift rollt der Ford Mustang (2017) je nach Wunsch auf einem von 12 verschiedenen Felgendesigns in der Größe 18 bis 20 Zoll. Zudem ergänzen drei neue Lackierungen das Farbspektrum auf nunmehr zwölf Töne, darunter "Race Red", "Oxford White" und "Orange Fury Metallic". Im Innenraum kann der Kunde nun aus fünf verschiedene Lederbezüge und Armaturenverkleidungen seinen Lieblingsanstrich wählen, wobei besonders das dunkelbraune "Tan" und das bordeauxrote "Showstopper Red" gefallen. Wer es noch atmosphärischer haben möchte, kann seinen Innenraum mit dem MyColor-Ambientlightning in der Sonderausstattung Premium zusätzlich stimmungsvoll ausleuchten. Neben dem fast schon obligatorischen Anlasser-Button fährt Ford im Mustang Facelift (2017) sein SYNC-3-Infotainment-System auf und erweitert die Assistenzsysteme des Ford Mustang Facelifts (2017) um ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine Rückfahrkamera. Außerdem hält ein zwölf Zoll großes digitales Cockpit mit den drei wählbaren Programmen Normal, Sport und Track Modus in das Muscle Car Einzug.

 

Der V6 fällt im Ford Mustang Facelift weg

Der V6, als goldene Mitte zwischen V8 und Vierzylinder, entfällt im modellgepflegten Ford Mustang ersatzlos. Dafür weisen sowohl der Fünfliter-V8 als auch der 2,3-Liter-Vierzylinder des Ford Mustang Facelift (2017) mehr Leistung und Drehmoment auf. Wie viel mehr, verriet Ford bis dato aber noch nicht. Außerdem wissen wir, dass mit dem Mustang Facelift (2017) tatsächlich eine neue Zehngang-Automatik angeboten wird, die die bisherige Sechsgang-Automatik ersetzt. Sie ist für beide Motoren erhältlich. Geringfügig verändert haben sich auch die Abmessungen im Innenraum des Autos. Hier wächst der Fußraum vorne um 0,6 Zoll (1,5 cm), der Fußraum hinten schrumpft aber gleich um 1,6 Zoll (4 cm) In den USA startet das Ford Mustang Facelift im Herbst 2017, für Europa gibt es noch keinen Termin. Ebenso stehen die Preise für den Ford aus. Ein wenig Überraschung muss ja doch noch bleiben.

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Ford Mustang (2015)
Beim Crashtest im Januar 2017 verwies Ford noch auf das Facelift-Modell, das mit neuen Sicherheitsfeatures das Ergebnis verbessern sollte. Die Gesamtwertung steigt immerhin um einen Stern. © Euro NCAP
 

Ford Mustang Facelift im Crashtest

Nachdem das Euro NCAP das Vor-Facelift-Modell des Mustang getestet hat und die Gesamtwertung mit zwei Sternen für das Pony Car ziemlich ernüchternd ausfiel, musste sich nun auch das Facelift dem Crashtest stellen. Ford hatte damals auf das Facelift verwiesen, dass des Crashverhalten verbessern sollte. Das Fahrzeug bleit zwar strukturell unverändert, aber immerhin hat Ford das Rückhaltesystem angepasst. Zuvor bestand die Gefahr, dass Fahrer und Beifahrer durch die Airbags durchschlagen. Außerdem gibt es mit dem Ford Mustang Facelift (2017) ein Update bei den Assistenten: Fußgängererkennung, Kollisionswarner und Notbremsassistent sind nun mit an Bord. Für ein richtig zufriedenstellendes Ergebnis reicht das zwar noch immer nicht, aber immerhin erlangt der Mustang nun drei Sterne. Schlecht sieht es vor allem für Kinder im Fond aus, hier erreicht das Muscle Car nur 32 Prozent der Punkte. Sicherer fahren Erwachsene mit (72 Prozent), wobei gerade dem Beifahrer bei Frontalcrashs schwere Verletzungen drohen. Beim Fußgängerschutz lautet das Ergebnis des Facelift-Mustang 78 Prozent, dank der neuen Assistenten und der aktiven Motorhaube. Auch in der Kategorie Assistenzsysteme führt die neue Ausstattung immerhin zu 61 Prozent.

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