Ford Mustang Facelift (2017): Motoren & Crashtest So kommt das Mustang Facelift

von Alexander Koch 19.10.2017
Inhalt
  1. Erste Fotos vom Ford Mustang Facelift (2017)
  2. V6 im Ford Mustang Facelift entfällt
  3. Ford Mustang Facelift im Crashtest

Beim Ford Mustang Facelift (2017) entfällt der V6, dafür halten eine neue Zehngang-Automatik und der überarbeitete Fünfliter-V8 Einzug. Die Preise sind noch offen, der Marktstart erfolgt Anfang kommenden Jahres. Im Crashtest erzielte der Sportwagen drei Sterne.

Quasi zeitgleich zum Markstart auf dem Heimatmarkt in den USA ziehen die deutschen Vertreter das Tuch vom Ford Mustang Facelift (2017). Die ersten Fotos und Informationen zeigen, dass Fords Sportwagen mit einem sichtlich aufgefrischten Design gegen den ärgsten Konkurrenten von Chevrolet antritt. Die nach oben gehenden und deshalb gerne mal kritisierten Frontscheinwerfer verschwinden, die neuen, serienmäßigen aus LED-Technik leuchtenden Scheinwerfer schauen deutlich grimmiger drein. Kiemen in der Motorhaube und der tiefer positionierte sowie profiliertere Kühlergrill verstärken den Eindruck eines angriffslustigen Muscle Cars. Hinten röhrt im GT der neue Fünfliter-Achtzylinder aus vier ebenso neu gestalteten Auspuffendrohren, der 2,3-Liter-Vierzylinder (EcoBoost) muss sich mit zweien begnügen. Optional bietet Ford für das Mustang Facelift (2017) nun auch eine Klappenauspuffanlage an, die sich auf Knopfdruck nachbarschaftsfreundlich ruhig gibt ("Gute-Nachbarschaft-Modus"). Und auch die zeigt sich aufgefrischt, passend zur Front leuchten auch die Rückleuchten aus zeitgemäßer LED-Technik. Mehr zum Thema: Alle neuen Autos auf der IAA 2017

News Mustang/Camaro/Challenger/Charger im Crashtest
Mustang/Camaro/Challenger/Charger: Crashtest  

Muscle Cars gegen die Wand

Ford Mustang Facelift (2017) im Video:

 

 

Erste Fotos vom Ford Mustang Facelift (2017)

Das Ford Mustang Facelift (2017) erhielt eine überarbeitete Fahrwerksabstimmung mit neuen Dämpfern, zusätzlichen Verstrebungen und ein optionales Dämpfersystem namens MagnetRide. Mit dem Facelift rollt das Muscle Car je nach Wunsch auf einem von 12 verschiedenen Felgendesigns in der Größe 18 bis 20 Zoll. Zudem ergänzen drei neue Lackierungen das Farbspektrum auf nunmehr zwölf Töne, darunter "Race Red", "Oxford White" und "Orange Fury Metallic". Im Innenraum kann der Kunde nun aus fünf verschiedene Lederbezüge und Armaturenverkleidungen seinen Lieblingsanstrich wählen, wobei besonders das dunkelbraune "Tan" und das bordeauxrote "Showstopper Red" gefallen. Wer es noch atmosphärischer haben möchte, kann seinen Innenraum mit dem MyColor-Ambientlightning in der Sonderausstattung Premium zusätzlich stimmungsvoll ausleuchten. Das optionales "Carbon-Sport-Paket" beschert dem Amerikaner Carbon-Blenden an Armaturenbrett und Schaltknauf sowie Alcantara an Türverkleidungen und Sitzen. Das beheizbare Lenkrad und gekühlte wie beheizte Sitze gehören ebenfalls dazu. Neben dem fast schon obligatorischen Anlasser-Button fährt Ford im Mustang Facelift (2017) sein SYNC-3-Infotainment-System auf und erweitert die Assistenzsysteme um ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine Rückfahrkamera. Ebenfalls erhältlich sind Assistenzsysteme wie der Spurhalte-Asstistent, der Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung und der adaptive Tempomat mit Abstandswarnung. Außerdem hält ein zwölf Zoll großes digitales Cockpit mit den drei wählbaren Programmen Normal, Sport und Track Modus in das Muscle Car Einzug.

 

V6 im Ford Mustang Facelift entfällt

Der V6, als goldene Mitte zwischen V8 und Vierzylinder, entfällt im Ford Mustang Facelift (2017) ersatzlos. Dafür weist der Fünfliter-V8 mit Hochdruck-Benzin-Direkteinspritzung und Niederdruck-Zentraleinspritzung nun 450 statt bisher 421 PS auf, und soll laut Ford vor allem im Drehzahlkeller spürbar mehr Druck entwickeln. Die Leistung des 2,3-Liter-Vierzylinders hingegen sinkt von 317 auf 290 PS. Außerdem wird mit dem Facelift eine neue Zehngang-Automatik angeboten, die die bisherige Sechsgang-Automatik ersetzt. Sie ist für beide Motoren erhältlich. Geringfügig verändert haben sich auch die Abmessungen im Innenraum des Autos. Hier wächst der Fußraum vorne um 0,6 Zoll (1,5 cm), der Fußraum hinten schrumpft aber gleich um 1,6 Zoll (4 cm) In den USA startet das Ford Mustang Facelift im Herbst 2017, in Europa Anfang kommenden Jahres. Die Preise stehen noch aus.

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Ford Mustang (2015)
Beim Crashtest im Januar 2017 verwies Ford noch auf das Facelift-Modell, das mit neuen Sicherheitsfeatures das Ergebnis verbessern sollte. Die Gesamtwertung steigt immerhin um einen Stern. © Euro NCAP
 

Ford Mustang Facelift im Crashtest

Nachdem das Euro NCAP das Vor-Facelift-Modell des Mustang getestet hat und die Gesamtwertung mit zwei Sternen für das Pony Car ziemlich ernüchternd ausfiel, musste sich nun auch das Ford Mustang Facelift (2017) dem Crashtest stellen. Ford hatte damals auf das Facelift verwiesen, dass des Crashverhalten verbessern sollte. Das Fahrzeug bleit zwar strukturell unverändert, aber immerhin hat Ford das Rückhaltesystem angepasst. Zuvor bestand die Gefahr, dass Fahrer und Beifahrer durch die Airbags durchschlagen. Außerdem gibt es mit dem Ford Mustang Facelift (2017) ein Update bei den Assistenten: Fußgängererkennung, Kollisionswarner und Notbremsassistent sind nun mit an Bord. Für ein richtig zufriedenstellendes Ergebnis reicht das zwar noch immer nicht, aber immerhin erlangt der Mustang nun drei Sterne. Schlecht sieht es vor allem für Kinder im Fond aus, hier erreicht das Muscle Car nur 32 Prozent der Punkte. Sicherer fahren Erwachsene mit (72 Prozent), wobei gerade dem Beifahrer bei Frontalcrashs schwere Verletzungen drohen. Beim Fußgängerschutz lautet das Ergebnis des Facelift-Mustang 78 Prozent, dank der neuen Assistenten und der aktiven Motorhaube. Auch in der Kategorie Assistenzsysteme führt die neue Ausstattung immerhin zu 61 Prozent.

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