Ford Kuga: Gebrauchtwagen kaufen Der Ford Kuga als Gebrauchter

von Alexander Koch 13.06.2017

Große Leuchte trotz Lichtproblemen - gebrauchte Ford Kuga sind bis auf kleine Schwächen beim Fahrwerk und der Beleuchtung eine Empfehlung wert! Worauf im Einzelnen zu achten, verrät unser Gebrauchtwagen-Test!

Mit dem Ford Kuga haben die Kölner einen Gegenspieler zum VW Tiguan oder zum BMW X3 im Programm. Eine gute Handhabung wird dem Kompakt-SUV nachgesagt bei zugleich nachgiebiger Federung – ein Kompromiss aus Handling und Komfort. Und wenn man sich nicht am unausgereiften Infotainment früherer Baujahre stört, dann ist der gebrauchte Ford Kuga mit dem optionalen Allradantrieb auch ein guter Gebrauchtwagentipp. Im "TÜV Report 2017" erscheint der gebrauchte Kuga überdurchschnittlich oft mängelfrei und hat unterdurchschnittlich viele erhebliche Beanstandungen. Zu den Schwachstellen gehört aber die Beleuchtung. Das Fahrwerk der vier- und fünfjährigen Kuga als Gebrauchtwagen schwächelt bei Dämpfung und Federung, auch die Lenkanlage hat ein erhöhtes Mängelaufkommen. Überdurchschnittlich gut ist dafür die Bremsanlage. In der Pannenstatistik des ADAC ist die Rede von einem eher "durchwachsenen Bild". Nur die ganz jungen Exemplare gebrauchter Ford Kuga lieferten gute Ergebnisse. Die Fahrzeuge der Jahre 2010 und 2011 gehörten in der Pannenstatistik 2017 dagegen zu den anfälligsten Modellen. Beispiele sind verstopfte Dieselpartikelfilter, Fehler im Motormanagement und defekte Differenzdrucksensoren (alle 2009 bis 2012). Kaputte Generatoren plagen Exemplare der Baujahre 2008 bis 2012. Drei Rückrufaktionen gab es für den Ford Kuga bislang – zum Beispiel im Juni 2009. Damals wurden in Deutschland 12.000 Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Bremskraftverstärker in die Werkstätten geholt. Betroffen waren gebrauchte Kuga des Bauzeitraums November 2008 bis Mitte März 2009.

Messe Ford Kuga Facelift 2016
Ford Kuga Facelift (2016): Preis (Update)  

Das kostet der neue Ford Kuga

Ford Kuga (2008) im Video:

 
 

Der Ford Kuga als Gebrauchtwagen

Ein größeres Facelift nahm Ford nicht vor, die Modellpflege vom Sommer 2011 brachte lediglich serienmäßiges LED-Tagfahrlicht und Optimierungen beim Abgasverhalten des einzigen Benziners. 2012 rollte die zweite Generation des Ford Kuga mit mehr Komfort, Ausstattung und Stauraum zu den Händlern. Das letzte Facelift gab es Ende 2016. Je nach Baujahr und Ausführung kommen die Zweiliter-Selbstzünder auf 120 PS bis 180 PS – bis auf den 1,5-Liter-Spardiesel. Die erste Generation kam mit nur einem Ottomotor (200 PS aus 2,5 Litern). Neuere Ford Kuga als Gebrauchtwagen gibt es auch mit 120 PS bis maximal 182 PS – aus 1,5 Litern und 1,6 Litern Hubraum. Nur die schwächeren Versionen gebrauchter Kuga sind mit Frontantrieb kombiniert. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wird das Ford-SUV bereits für teils weniger als 10.000 Euro gehandelt. Einen Durchschnittspreis von 9950 Euro nennt der Marktbeobachter Eurotax-Schwacke für den Einstiegsdiesel 2.0 TDCi 2x4 Trend mit 136 PS vom ersten Baujahr 2008 (153.400 Kilometer). Mit in der Schwacke-Liste vermerkten 15.150 Euro teuerster Ford Kuga als Gebrauchtwagen der ersten Serie ist der 2.5 4x4 Trend mit 200 PS starkem Reihen-Fünfzylinder von 2012 (65.200 Kilometer).

Dauertest Ford Kuga 2.0 TDCi 4x4 - Fahrzeuglänge
Ford Kuga 2.0 TDCi 4x4 (2012): Dauertest  

Souveräner Kuga-Auftritt im Dauertest

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