Ford GT (2016): Preis & Marktstart Ford GT wird länger gebaut

Die ersten produzierten Ford GT (2016) werden gerade an die Kunden ausgeliefert. Jetzt kündigt Ford an, dass die Produktion um zwei Jahre verlängert wird. Der Grundpreis liegt bei 500.000 Euro.

Für einige Käufer des Ford GT (2016) wird es ein besonders fröhliches Weihnachtsfest, denn schließlich rollen die ersten Supersportler gerade vom Band. Die Nachfrage nach dem 600 PS starken Ford GT (2016) ist ungebrochen und sogar so hoch, dass Ford die Produktion um zwei Jahre verlängert. Gute Neuigkeiten für all jene, die Ford bislang nicht berücksichtigt hat, denn abgelehnte Bewerbungen werden aktualisiert. Zum Bewerbungsbogen gehören zum Beispiel Fragen nach der Aktivität auf sozialen Netzwerken, ob der Interessent schon Fordbesitzer ist und wie oft er den GT fahren möchte. Außerdem soll es weder einen Promi- noch einen Millionärsbonus geben. Mehr zum Thema: Ford Mustang mit 820 PS

 

Preis: Ford GT (2016) kostet ab 500.000 Euro

Trotzdem ist ein prall gefülltes Bankkonto selbstverständlich von Vorteil, denn schließlich hat der Über-Ford einen Grundpreis von rund 500.000 Euro. Preis und Kaufinteresse erscheinen bei einem Blick auf die Leistungsdaten allerdings angemessen: Ein 3,5-Liter-Triebwerk mit sechs Zylindern und 600 PS sollen den GT in unter drei Sekunden auf Tempo 100 beamen und einen Topspeed deutlich jenseits der 300 km/h ermöglichen. Lediglich 500 GT-Exemplare werden in den kommenden zwei Jahren produziert und den Besitzer wechseln, etwa die gleiche Anzahl könnte bis 2020 noch einmal hinzukommen. Wer dann immer noch keinen Ford GT (2016) sein Eigen nennen kann, der erhält von Ford zum Trost ein Buch mit allen Infos zum amerikanischen Supersportler und kann sich auf www.fordgt.com per Konfiguartor jederzeit zum Traum-GT träumen.

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Ford GT (2016) besteht aus Karbon

Ursprünglich sorgten Supersportler dieses Namens auf der Rennstrecke für Furore. So gewann der frühere, zwischen 1964 und 1968 gebaute GT40 vier Jahre hintereinander das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Schon von 2004 bis 2006 gab es eine Neuauflage, befeuert von einem 550 PS starken 5,4-Liter-V8-Kompressor-Treibsatz, der den 1520 Kilo schweren Boliden in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 schieben und bis zu einer Spitze von 330 km/h durchbeschleunigen konnte. 2016 aber kommt es noch besser. Die aerodynamisch ausgefeilte Kohlefaser-Karosserie soll neue Maßstäbe in Sachen Leichtbau setzen. Während die Sicherheitszelle und die Karosserie aus Karbon bestehen, werden die vorderen und hinteren Rahmenstrukturen aus leichtem Aluminium gefertigt. Für aerodynamischen Abtrieb sorgen aktive Luftleitelemente und die tropfenförmige Grundform des Wagenkörpers. Hightech auch beim Fahrwerk: Hier werden sogenannte "Pushrod-Aufhängungen" eingesetzt, Schubstreben und aktive Stabilisatoren übertragen die Kräfte vom Radträger auf die Federn und Dämpfer.

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