Ford Focus Facelift 2014: 1.5 EcoBoost im ersten Fahrbericht Wohltuende Überarbeitung

30.06.2014

Der Ford Focus ist das meistverkaufte Auto weltweit und damit auch das wichtigste Modell im Programm der Kölner. Im Herbst kommt die überarbeitete Version auf den Markt – wir durften bereits jetzt exklusiv erste Fahreindrücke sammeln. Fahrbericht

Sage und schreibe 1,1 Millionen Exemplare hat Ford vom Kompaktmodell Focus verkauft. Nein, nicht etwa seit dem Erscheinen der aktuell dritten Generation im Frühjahr 2011. Allein im letzten Jahr fand der Focus weltweit mehr als eine Million Käufer. Kein Wunder also, dass die Entwickler ihrem wichtigsten Pferd im Stall bei der anstehenden Modellüberarbeitung zur Hälfte des Lebenszyklus besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet haben. Das Äußere wurde beim Facelift 2014 recht umfangreich aufgehübscht und dem aktuellen Marken-Look samt edlem Grill im Aston-Martin-Style angepasst.

 

Ford Focus Facelift 2014: Feinschliff am Fahrwerk

Und auch unterm Blech hat sich einiges getan. „Wir haben uns die Kritik am bisherigen Infotainment-System zu Herzen genommen und mit dem neuen Touchscreen eine gute Lösung gefunden“, sagt Joe Bakaj, Vizepräsident der Fahrzeugentwicklung von Ford Europa, der uns auf eine Vergleichsfahrt auf dem Ford-Testgelände im belgischen Lommel mitgenommen hat. In der Tat hat der Innenraum des Kompaktwagens durch die entschlackte Mittelkonsole und das neue Sync-System der zweiten Generation enorm gewonnen.

Die Bedienung erfolgt logisch und ohne große Eingewöhnung. Und das, obwohl mit Sync2 auch das Internet in den Kölner einzieht und der Funktionsumfang durch die große Auswahl an Apps deutlich erweitert wurde. Darüber hinaus gibt es ein neues Lenkrad, die Instrumente sind neu gezeichnet, und der USB-Port liegt nun praktisch unterhalb der ebenfalls neu gestalteten Klimaeinheit. Auch die Materialien wurden aufgewertet, der Abstand zum Klassen-Primus Golf bleibt aber bestehen.

Unter der Motorhaube hat sich einiges geändert. Die Dreizylinder-Benziner erfüllen nun die Euro-6-Norm, die 1.6-Benziner und -Diesel werden durch sparsamere EcoBoost- und TDCi-Aggregate mit 1,5 Liter Hubraum ersetzt.

Am Fahrwerk des Focus gab es zwar kaum etwas zu meckern, dennoch haben die Entwickler das Set-up weiter verfeinert. „Durch einen steiferen Vorderwagen und härtere Gummilager konnten wir die Tendenz zum Untersteuern reduzierenden“, erklärt Bakaj und wirft den Focus mit Schmackes in die nächste Kurve der berüchtigten Handlingstrecke Nummer sieben, die der Wagen ohne mit den Reifen zu wimmern durchfährt. „Und dank Feinarbeit an der Lenkung reagiert der Wagen jetzt spontaner aus der Mittellage heraus.

Gleichzeitig ist die Lenkung komfortabler, da wir die Kräfte reduziert haben.“ Apropos Komfort: Eine aufwändigere Geräuschdämmung soll den Focus zum leisesten Fahrzeug der Klasse machen. Und dank neuer Assistenzsysteme wie dem Warner vor Querverkehr beim Ausparken oder einem Ausparkassistenten hat der Focus gute Chancen, auch weiterhin die weltweite Nummer eins zu sein.

Unser Fazit

Die Überarbeitung hat dem Ford Focus gut getan. Er sieht nicht nur frischer aus, auch technisch zahlt sich der Feinschliff für den Kunden aus.

Alexander Lidl

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