Ford C-Max und Grand C-Max: Weltpremiere in Paris Neue Vans von Ford

15.09.2010

In zwei Varianten schickt Ford seinen neuen Kompaktvan ins Rennen. Ab 13. November stehen C-Max und Grand C-Max beim Händler – zu Preisen ab 18.600 Euro

Die Käufer haben die Wahl: fünf oder sieben Sitze, Klapptüren oder Schiebetüren. Der Fünfsitzer C-Max mit konventionellen Türen ist 4,38 Meter lang – also fünf Zentimeter länger als ein Focus. Dank 14 Zentimeter mehr Radstand und Karosserielänge heißt der große Bruder zu Recht Grand C-Max. Nur er ist gegen Aufpreis mit einer dritten Sitzreihe zu haben und kommt serienmäßig mit zwei Schiebetüren. Das Wachstum kostet 1500 Euro Aufpreis und etwa 100 Kilo Mehrgewicht.

Bei beiden Vans ist die Rückbank dreigeteilt. Die des kurzen C-Max lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen. Wird der mittlere Sitz versenkt, können die äußeren Plätze nach hinten und innen geschoben werden – so entsteht mehr Platz für zwei Fondpassagiere. Im Grand C-Max schwenkt der mittlere Sitz unter den rechten Fondsitz und schafft so einen Durchgang in die dritte Reihe. Alle Rücksitze lassen sich im Ladeboden versenken, so dass eine ebene Fläche entsteht.

Ecoboost-Benziner mit bis zu 180 PS
Damit der Verbrauch im Rahmen bleibt, setzt Ford einen neuen EcoBoost-Benziner ein, der aus 1,6 Liter Hubraum 150 oder 180 PS erzeugt. Die stärkere Variante ist für sportlich orientierte Familienväter gedacht, in 8,5 Sekunden sprintet der Van von null auf 100 km/h.

An der Basis arbeitet ein 1,6-Liter-Sauger, den es mit 105 und 125 PS gibt. Zwei Leistungsstufen auch beim 1,6-Liter-Diesel: Der Direkteinspritzer-Turbo mit 115 PS darf als vernünftige Basis gelten, während die Variante mit 95 PS vor allem spitze Rechner interessieren dürfte. Darüber gibt es den Zweiliter-TDCi mit 140 und 163 PS, der auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe Power Shift kombiniert werden kann.

Das Fahrwerk ist im Prinzip bewährt, wurde im Detail jedoch verfeinert. An der Vorderachse sorgt eine elektronische Quersperre für eine fahrdynamisch korrekte Aufteilung der Kraft. Die neue, elektrische Servolenkung soll mit niedrigen Rangierkräften und feiner Rückmeldung überzeugen. Ford verspricht ein sehr präzises Fahrwerk mit dem Komfort höherer Klassen.

Die Extras höherer Klassen finden sich in der Preisliste: der Einpark-Assistent lenkt selbständig in Parklücken, der Tote-Winkel-Assistent warnt vor Autos auf der Fahrspur nebenan und die Heckklappe ist elektrisch angetrieben.

Kompakt sind hingegen die Preise: Der C-Max mit 105-PS-Benziner kostet ab 18.600 Euro und bietet bereits alles Wesentliche. Für 1500 Euro mehr gibt es mit der Ausstattung Trend Radio, Klimaanlage und auch hinten elektrische Fensterheber. Die Differenz zum Grand C-Max beträgt ebenfalls 1500 Euro.
Andreas Of

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