Fisker Atlantic: Elektroauto mit Range Extender in New York 2012 Nina heißt jetzt Atlantic

04.04.2012

Mit dem Fisker Atlantic will der US-Autobauer den Schritt in den Massenmarkt wagen. Das Elektroauto mit Range Extender kommt zu Mittelklasse-Preisen

Der US-Autobauer Fisker arbeitet am Ausbau seiner Palette von Elektrofahrzeugen mit Range Extender. Neben dem Karma aus der Luxusklasse soll es künftig ein zweites Fahrzeug im Mittelklasse-Format von Audi A5 und BMW 3er geben. Wie Firmenchef Henrik Fisker am Dienstag (Ortzeit) bei der Enthüllung eines Prototypen im Vorfeld der New York Auto Show 2012 ankündigte, soll sich der neue Fisker Atlantic auch preislich auf dem Niveau anderer Mittelklasse-Fahrzeuge bewegen.

 

Fisker Atlantic: Elektroauto mit Range Extender in New York

Der Atlantic wird ein etwa 4,50 Meter langer Viersitzer mit vier rahmenlosen Türen und einer große Heckklappe. Der Kofferraum lässt sich durch Umlegen der Rückbank erweitern. Bisher war das Auto nur unter dem Arbeitstitel "Project Nina" bekannt.

Genau wie der Fisker Karma fährt auch der Atlantic mit Heck- oder Allradantrieb rein elektrisch. Nachdem nach etwa 50 Kilometern die Lithium-Ionen-Zellen leer sind, springt automatisch ein Benziner an, der über einen Generator Strom zum Weiterfahren produziert. Alternativ kann der Atlantic an der Steckdose geladen werden. Kam der Benziner zur Verlängerung der Reichweite im Karma noch von General Motors, hat Fisker für den Atlantic bei BMW einen neuen Vierzylinder eingekauft.

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Zu Fahrleistungen und Verbrauch macht Fisker bislang ebenso wenig Angaben wie zu Markteinführung und Preisen. Allerdings wurde auf der Veranstaltung in New York davon gesprochen, dass der Wagen in zwei Jahren fertig sein dürfte und deutlich unter 50.000 Dollar (rund 37.900 Euro) kosten solle.
dpa/az

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