Die Handy-Bußgelder im europäischen Ausland 2009
Der aktuelle Handy-Bußgeldkatalog für Europa

Gerade zur Urlaubszeit informieren sich die wenigsten Deutschen über die Bußgelder in anderen europäischen Ländern. Der IT-Branchenverband BITKOM hat daher jetzt eine aktuelle Liste mit den Handy-Bußgeldern in beliebten europäischen Reiseländern veröffentlicht.
Dazu BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder: „Wer mit dem Handy am Ohr fährt, riskiert in fast allen EU-Ländern einen Teil der Urlaubskasse.“
Während wir in Deutschland mit 40 Euro Bußgeld für das Telefonieren am Steuer noch relativ wenig berappen müssen, kann das Vergehen in anderen europäischen Staaten schon deutlich teurer werden: So können Handy-Sünder in Italien mit bis zu 594 Euro Bußgeld für das unerlaubte Telefonieren am Steuer belangt werden.
Auch in den Niederlanden (150 Euro), Portugal (ab 120 Euro), Ungarn (bis 102 Euro), Belgien (ab 100 Euro) und Spanien (ab 90 Euro) werden deutlich höhere Geldstrafen fällig.
Im Mittelfeld, wenn auch immer noch über dem Bußgeldniveau Deutschlands, liegen Länder wie Großbritannien (ab 78 Euro), Kroatien (ab 70 Euro), Dänemark (66 Euro), Schweiz (65 Euro), Irland (ab 60 Euro), Griechenland (ab 50 Euro) und Österreich (50 Euro).
Weniger tief müssen die Handy-Sünder dagegen nur in Polen (ab 39 Euro), Tschechien (ab 36 Euro), Frankreich (ab 35 Euro) und Bulgarien (15 Euro) ins Portemonnaie greifen.
Die Experten von BITKOM empfehlen daher allen Autofahrern, die nicht auf das Telefonieren während der Fahrt verzichten wollen, sich eine Freisprecheinrichtung im Auto installieren zu lassen.
Aber in jedem Fall sollten Autofahrer darauf achten, dass sie nicht nur ihren Geldbeutel schonen, sondern auch mit der entsprechenden Aufmerksamkeit am Straßenverkehr teilnehmen.
Foto: © Getty Images
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