Ferrari FXX K 2015: Die ersten Bilder vom Über-Hybrid-Sportler mit 1050 PS Der ultimative Ferrari

03.12.2014

Mit dem Ferrari FXX K 2015 präsentieren die Italiener die extremste Ausbaustufe des LaFerrari und zugleich den stärksten Ferrari aller Zeiten. Mit über 1000 PS macht der Hybridsportler Jagd auf den McLaren P1 GTR

Weder der Enzo-basierte FXX noch der 599XX haben eine Straßenzulassung. Beide sind zu extrem, zu kompromisslos sind und können nur von den besten Fahrern der Welt bewegt werden. Doch das reicht bei Ferrari nicht. Jetzt folgt die brutalste Ausbaustufe des XX-Programms: Der Ferrari FXX K.

 

Erste Bilder vom Ferrari FXX K 2015: Dem Über-LaFerrari

Richtig. Im Vergleich zum Enzo-FXX fällt beim Namen der Unterschied marginal aus. Doch dieses "K" hat es in sich. Es steht für das aus der Formel 1 bekannte KERS-System, das simpel ausgedrückt über Bremsenergie-Rückgewinnung einen enormen Zusatzschub ermöglicht.

Wie gesagt: Für öffentliche Straßen hat der FXX K keine Zulassung und auch für sämtliche Rennserien ist dieser Supersportler zu extrem. Laut Ferrari habe man alles aus dem LaFerrari rausholen wollen und dabei keine Rücksicht auf Regeln und Vorschriften genommen. Exklusiv den Kunden-Testfahrern wollen die Italienern ein vollkommen neues Fahrerlebnis ermöglichen.

Beim Blick auf die Leistung und das Drehmonent wird deutlich: Es sind keine leeren Versprechungen. 1050 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 900 Drehmoment stellt der Ferrari FXX K zur Verfügung. Zum Vergleich: Beim Serien-LaFerrari setzt sich die Gesamtleitung aus einem 860 PS starken V12- und einem 190 PS leistenden Elektromotor zusammen. Im FXX K erhält der V12 mit 6.262 Kubikzentimeter Hubraum eine neue Nockenwelle, mechanische anstatt hydraulische Ventilstößel, geänderte Ansaugrohre sowie ein neue Abgassystem ohne Schalldämpfer. Endlich ein ungefilterter V12-Sound!

Bei so viel Power darf der Hybrid-Sportler natürlich nicht abheben. Die Aerodynamik verbessern ein Doppelprofil-Spoiler, ein größerer Splitter an der Front und optimal ausgerichtete Flaps. Das Heck liegt im Vergleich zum LaFerrari etwas höher und der bewegliche Spoiler ragt weiter heraus. Die kleinen Flügel an den "Heckflossen" sehen nicht nur cool aus, sie sind aufgrund der Gesamtkomposition des Fahrzeugs unerlässlich. Sie steigern die Effizienz des großen Spoilers und damit den Abtrieb. Ohne diesen Abtrieb wäre der Einsatz des beeindruckenden Heckdiffusors nicht möglich, der den Luftablass vom Unterboden optimiert und den Wagen zusätzlich auf den Asphalt presst.

Premiere feiert der Ferrari FXX K in der nächsten Woche auf der Yas-Marina-Rennstrecke in Abu Dhabi. Ab 2015 wird er dann die Rennstrecken dieser Welt unsicher machen. Wird sich zeigen, wann er mal auf den McLaren P1 GTR trifft. Vielleicht gibt es bald ja eine eigenen Rennserie für extreme Hybridsportler. Denn wie zeigt es Ferrari so schön mit dem FXX K: Es ist alles möglich.

Michael Gorissen

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