Ferrari 488 Challenge (2017): Motor und Technik Ferrari 488 Challenge mit Turbo-V8

06.12.2016

Mit 670 PS starkem Turbo-V8, F1 DCT und grundlegend neuer Aerodynamik geht der Ferrari 488 Challenge (2017) in der nächsten Saison auf die Jagd nach Bestzeiten.

Beim Finali Mondiali versammelt Ferrari traditionell die stärksten und schnellsten Boliden des Jahres – und schafft damit genau den richtigen Rahmen für die Weltpremiere des Ferrari 488 Challenge (2017). Die Rennversion des Mittelmotor-Supersportlers setzt erstmals auf einen Turbo-Motor und verfolgt damit das gleiche Konzept wie der Ferrari 488 GTB mit Straßenzulassung. Bei der Ferrari Challenge 2017 wird der 458-Nachfolger für noch schnellere Rundenzeiten und ein insgesamt noch höheres Niveau sorgen: Bei den offiziellen Testfahrten auf der Hausstrecke in Fiorano hat der Ferrari 488 Challenge (2017) eine Zeit von 1:15,5 Minuten in den Asphalt gebrannt und lässt seinen Saugmotor-befeuerten Vorgänger dabei eine volle Sekunde hinter sich. Wie weit sich die Challenge-Version von der Serie abhebt, zeigt ein Vergleich zum Ferrari 488 GTB für die Straße – für diesen nennen die Italiener eine Rundenzeit von 1:23 Minuten und selbst der extrem spektakuläre Hypersportler LaFerrari ist mit einer Zeit von 1:19,7 ein gutes Stück langsamer unterwegs als der konsequent auf Rennstrecken-Performance optimierte Ferrari 488 Challenge.

Video: Ferrari 488 Challenge (2017)

 

Ferrari 488 Challenge (2017) kommt mit 670-PS-V8

Möglich wird die atemberaubende Rundenzeit nicht nur durch den stärkeren Motor, den sich die Challenge-Version mit dem serienmäßigen Ferrari 488 GTB teilt. Der 670 PS starke Biturbo-V8 erhält allerdings ein neues Motor-Mapping und wird mit dem kürzer übersetzten Doppelkupplungsgetriebe F1 DCT kombiniert. So hat der Achtzylinder mit der Rennversion derart leichtes Spiel, dass sich innerhalb von sechs Sekunden die Höchstdrehzahl des vierten Gangs erreichen lässt. Auch wenn die Italiener auf konkrete Beschleunigungswerte für den Ferrari 488 Challenge (2017) verzichten, liegt ein Fakt auf der Hand: Schneller als die Serie ist die deutlich leichtere Rennversion garantiert. Für noch höhere Kurvengeschwindigkeiten sorgt unter anderem die grundlegend überarbeitete Aerodynamik, die im Vergleich zum Vorgänger um sieben Prozent effizienter ausfällt. Nicht nur Frontschürze, Motorhaube und Heckflügel wurden neu gestaltet, auch viele Details wurden nochmals optimiert und tragen ihren Teil zum Gesamtergebnis bei. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket mit der weiterentwickelten Traktionskontrolle SSC (Slip Slip Control), die für nochmals verbesserte Traktion beim Herausbeschleunigen aus Kurven sorgt – eine Maßnahme, die angesichts des beeindruckenden Drehmoments des Turbo-Triebwerks ganz sicher kein Nachteil ist.

Mehr zum Thema: Onboard-Video zum Ferrari 488 GTB im Supertest
 

Tags:

Wirkaufendeinauto

Auto bewerten & verkaufen!

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.