FCA Verkauf Alfa Romeo und Maserati: Gerücht Wird der finanzielle Druck zu groß?

16.01.2017

Mit sieben Milliarden Dollar Schulden steht es nicht allzu gut um Fiat-Chrysler. Nun gibt es Gerüchte, dass die Konzernspitze die beiden Marken Alfa Romeo und Maserati verkaufen könnte. Steckt mehr dahinter? Und wie ist es um FCA wirklich bestellt?

Im Umfeld des angeschlagenen Fiat-Chrysler-Konzerns (FCA) verdichten sich die Gerüchte (Forbes-Bericht) um einen Verkauf der beiden Marken Alfa Romeo und Maserati. Es wäre ein radikaler Schnitt für das Unternehmen, wenn auch ein nachvollziehbarer. Denn mit sieben Milliarden Dollar Schulden am Ende des dritten Quartals 2016, ist Fiat-Chrysler (FCA) momentan nicht gerade das, was man ein Erfolgsunternehmen nennen könnte. Hinzu kommen Gerüchte um weitere Rückrufaktionen, die den Konzern aufgrund fehlerhafter Elektronik betreffen könnten. Schon im Spätsommer 2016 musste FCA etwa 1,9 Millionen Autos wegen defekter Airbag-Systeme in die Werkstatt zurückbeordern. Nun machen auch noch RAM-Pickups und Dodge-SUV Probleme, die sich trotz aktiver Parksperre in Bewegung setzten und bei abschüssigen Terrain davonrollten. Aber wie realistisch ist ein Verkauf der Marken Alfa Romeo und Maserati überhaupt?

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FCA könnte Alfa Romeo und Maserati verkaufen

FCA ging erst 2014 aus einer Fusion der beiden Konzerne Fiat Group und Chrysler LLC hervor, nachdem letztere kurz vor dem Bankrott stand. Seitdem versucht CEO Sergio Marchionne, den Chrysler-Konzern wieder in ruhigere Gewässer zu steuern. Unter seiner Ägide verschob sich Chryslers Fokus auf den Verkauf von profitableren SUV und Pickups der Marken RAM und Jeep, wohingegen weniger erfolgreiche Produkte wie die Mittelklasse-Limousine Dodge Dart und der Chrysler 200 kürzlich eingestellt wurden. Analysten werten das als den Beginn eines größeren Kahlschlags und halten Alfa Romeo und Maserati für angezählt. Auch über einen Verkauf des Automobilzulieferers Magneti Marnelli wird spekuliert. Derzeit soll die FCA-Konzernspitze bei beiden Marken auf den Erfolg der kommenden SUV, Alfa Romeo Stelvio und Maserati Levante, hoffen. Sie, und ein möglicher "Trump-Effekt", könnten beiden Marken einen Verbleib bei FCA ermöglichen. Doch potentielle Käufer würde es wohl geben, auch wenn der größte Interessent, Volkswagen, aufgrund des hauseigenen Diesel-Skandals inzwischen wohl passen müsste.

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