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Zehnzylinder-Motoren: V10-Exoten im Automobilbau

Vom Aussterben bedroht

V10-Motoren: Sie sind weit weniger effizient als Achtzylinder und nicht so laufruhig wie ein V12 - doch gerade das macht den Zehnzylinder so faszinierend

Eigentlich arbeiteten sie in Lastwagen. Der Verbrauch? Völlig egal. Hauptsache Hubraum, Drehmoment, Kraft. Es geht um Zehnzylinder-Motoren. Dann beschloss Dodge einen Supersportwagen zu bauen und überarbeitete Anfang der 1990er Jahre einen dieser LKW-Motoren - heraus kam die Dodge Viper RT/10 mit wahnwitzigen 8 Litern Hubraum und anfangs 408 PS.

Zehnzylinder-Galerie: Vom Supersportler bis zur Luxus-Limousine

Lange blieb das Zehnzylinder-Konzept im Automobilbau absolut exotisch, doch nach der Jahrtausendwende wurden schließlich besonders bei den deutschen Premium-Herstellern Zehnzylinder in den sportlichsten Oberklasse-Autos verbaut. Ab 2002 überraschte Volkswagen sogar mit einem Zehnzylinder-Dieselmotor, der in der Luxus-Limousine Phaeton und im ersten Touareg angeboten wurde.

Nachdem nun mit BMW M5 E60 und Audi S6 C6 der V10 im modernen Automobilbau etabliert schien, schwebte allerdings schnell das Damoklesschwert des Downsizing-Trends über den verbrauchsintensiven Sport-Motoren, bis schließlich wieder der V8 das Ruder übernahm. Heute ist der Zehnzylinder vom Aussterben bedroht - wir zeigen die Highlights seiner kurzen wie benzingetränkten Geschichte in einer Bildergalerie.

Jonas Eling