Skoda Design Chef Jozef Kaban Portrait
Skoda Chefdesigner Jozef Kaban
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Skoda Chefdesigner Jozef Kaban im Portrait
"Kleinigkeiten geben einem Auto Charakter und lassen es sportlich wirken" |
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Skoda Chefdesigner Jozef Kaban im Portrait
Der Chef zeichnet auch noch selbst ... |
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Skoda Chefdesigner Jozef Kaban im Portrait
...Skodas neues Markengesicht aus der Hand von Jozef Kaban |
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Skoda Chefdesigner Jozef Kaban im Portrait
Schneller Entwurf aus Skodas Designabteilung: der Roomster |
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Skoda Chefdesigner Jozef Kaban im Portrait
MissionL mit üppigem Glasdach und markantem Heck |
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Skoda Chefdesigner Jozef Kaban im Portrait
Rasanter Skoda Superb II |
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SKODA ALLEIN IN NEW YORK
China, Indien, Russland, Europa – Skoda ist heute in vielen Ländern der Welt vertreten, aber nicht in den USA. Um die Märkte der Welt besser zu verstehen, arbeiten die Kreativen aus Mladá Boleslav eng mit Design-Studios von Volkswagen in China und Kalifornien zusammen. Jens Manske, Kabans Vorgänger bei Skoda, leitet heute das kalifornische Designteam von VW, weiß also sehr genau, worum es geht. Konzern-Chefdesigner Walter de Silva schenkte den Skoda-Designern als Ansporn ein Gemälde (Foto links), das ein ehemaliger VW-Designer aus Kalifornien gemalt hat: futuristisch gestylte Autos der Marke Skoda unterwegs in New York – noch reine Zukunftsmusik. „Warten wir mal ab, was die Zeit noch bringt“, schmunzelt Josef Kaban. |
Für Designchef Jozef Kaban kommt es bei der Formensprache von Skoda vor allem auf stimmige Proportionen und prägnante Details an
Nebel über Mladá Boleslav. Das funktionale Entwicklungszentrum von Skoda am anderen Ufer der Moldau ist mehr zu erahnen als zu erkennen, Fußgänger eilen geschäftig über die schmale Brücke und verschwinden im Irgendwo. In der über 100 Jahre alten Villa auf dieser Seite der Moldau geht es gedämpft zu. An den Wänden Bilder mit geometrischen Motiven, die an Arbeiten Prager Künstler aus dem vorigen Jahrhundert erinnern: farbige Winkel, Kanten, Dreiecke. Wie in einer Kanzlei öffnen sich leise Türen, schließen sich wieder. Stille dominiert. Kaum etwas deutet darauf hin, dass hier 70 Designer aus 20 Nationen an den Skoda von morgen und übermorgen arbeiten.
MEHR ÄSTHETIK
Plötzlich bricht das Leben aus. Flinken Schritts, mit wehenden Haaren prescht ein gewinnender Enddreißiger aus dem Nebel, unterm Arm einen Stapel Fotos, die auf schwarzen Karton gezogen sind – der Skoda MissionL und eine schöne Frau, professionell fotografiert. „Wir hängen solche Bilder in den Gebäuden ringsherum auf, um die rein technikorientierte Atmosphäre in eine ästhetisch-emotionale Richtung zu lenken. Manche Dinge gehören zur Arbeit, manche weniger. Und ich finde, eine schöne Frau mit Auto zählt dazu. Wir wollen auch einen Kalender aus den Bildern machen.“ Jozef Kaban ist in seinem Büro angekommen. Auf dem Boden liegen Fotos, auf dem Schreibtisch Notebook, Modellauto, Unterlagen, jede Menge. Der Slowake baggert sich frei, spricht von Kunst, während sich der Raum füllt. Ein Satz auf Tschechisch zur Assistentin, dann geht’s auf Englisch weiter. „We have prepared, ach, wir sprechen ja Deutsch. Wir haben einiges vorbereitet.“
In seinem Büro eine Skulptur aus farbigen Winkeln, fast wie die auf den Bildern draußen an den Wänden. „So eine Skulptur haben wir dem früheren Skoda-Chef Jung zum Abschied geschenkt. Schauen Sie hin, das ist ein Detail des Designs von VisionD und MissionL.“ An beiden Konzeptautos finden sich diese charakteristischen Winkel zwischen Rückleuchten und Kennzeichen wieder. „Solche Kleinigkeiten geben dem Auto Charakter, lassen es sportlich wirken“, so Kaban. „Die Leute sollen die Dinge nicht nur von der rationalen Seite sehen. Das wäre zu wenig. Das Leben ist viel mehr. Es gibt überall schöne Sachen, man muss nur lernen, sie zu entdecken.“






























































