Opel Astra GTC und Opel Manta A im Vergleich
Der edle Nachfahre
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Opel Astra GTC und Manta A im Vergleich
Eine ganze Generation war fasziniert vom Mythos Manta, jetzt gibt der Oldie seine Gene an Opels kompakten Sportler weiter: den Astra GTC |
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Opel Astra GTC und Manta A im Vergleich
Nichts verlernt: Der Manta bleibt dem GTC trotz nur halb so vieler Pferde immer auf den Fersen |
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Opel Astra GTC
Der Astra GTC liegt wie ein Brett in der Kurve und folgt sehr ruhig seiner Spur, ... |
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Opel Astra GTC
... sein Heck wirkt bullig und kraftvoll |
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Opel Astra GTC
Viel Dynamik in der Seitenlinie bewirkt das sportlichere Auftreten im Vergleich zum Serien-Astra |
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Opel Manta A
Der Manta lehnt sich weit in die Kurve, kann mit einem Gasstoß zum Übersteuern gebracht werden – eine Fahrspaßmaschine |
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Opel Manta A
Das Fahrwerk macht einen guten Eindruck |
Opa war Sportler und Proletarier. Der Manta-Enkel Astra GTC hat zwar seine Gene, aber eine feinere Technik an Bord. Ein Vergleich
Es ist alles so typisch: der Klang der Tür beim Öffnen, der Geruch im Innenraum, der Sound des Motors und das leise Klacken beim Einlegen der Gänge. In einen Opel Manta A 1900 Berlina von 1975 einzusteigen, heißt nach Hause zu kommen. Nur die Sitze haben die Jahre nicht so gut überlebt. Die Mischung aus Rosshaar, vorsintflutlichen Schaumkunststoffen und Filz ist zu einer harten Masse geworden, die das Rückgrat und den Allerwertesten auf eine harte Probe stellen. Dennoch bietet das Gestühl noch Seitenhalt, wenn man mit leise protestierenden Reifen um die Ecke biegt. Die 90 PS des Sportlers von einst begeistern noch heute. Das Fahrwerk macht einen guten Eindruck. Die starre Hinterachse gibt sich überraschend spurstabil, am Lenkrad muss man aber kräftig kurbeln. Mit der Präzision ist es im Vergleich zu heutigen Autos nicht weit her, doch nach einer Eingewöhnungszeit macht der Manta Spaß. Und sein Nachfahre, der Opel Astra GTC, bleibt trotz doppelt so vieler Pferde unter der Motorhaube immer im Blick.
DER ASTRA GTC HEBT TADELND DIE AUGENBRAUEN
Ein wenig erinnern die Tagfahrleuchten des Opel Astra GTC an die Augenbrauen von Mr. Spock von der Enterprise. Tadelnd und leicht ironisch zieht er sie in die Höhe, so als wolle er den Vorfahren Manta auf seine etwas zu ungestüme Art hinweisen – doch der Respekt vor dem Alter siegt.
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Mit großer Gelassenhat blickt der Astra GTC auf Chrom und Lack des 1975 gebauten Sport-Coupés, das eine ganze Generation faszinierte. Die Manta-Gene sind auch seine, gut versteckt unter dem gedrungenen Blechkleid. 30 Millimeter niedriger als die Opel Astra-Limousine ist er. Sein hinteres Seitenfenster steigt dynamisch an, was wesentlich sportlicher wirkt als die gefühlt niedrigere Gürtellinie des schon bekannten Astra.
DIE VORDERACHSE IST AUS DEM INSIGNA OPC BEKANNT
Doch noch etwas viel Wichtigeres unterscheidet ihn vom braven Kollegen mit fünf Türen: die Vorderachse. Opel baut im GTC die High Performance Vorderachse ein, etwas kryptisch HiPerStrut genannt. Im Grunde ist das eine modifizierte McPherson-Federbeinvorderachse, bei der sich die Achsschenkel bei Lenkbewegungen nicht um die Federbeine drehen, sondern um in Richtung Rad vorgelagerte Gelenke. Das führt zu einem spontaneren Einlenkverhalten und zu mehr Reifenaufstandsfläche bei Kurvenfahrt, was Traktion und Spurstabilität zuträglich ist. Die Kurvenfotos von Manta und Astra zeigen es deutlich: Während der Opel Manta A – der über eine Vorderachse mit doppelten Dreieckslenkern verfügt – die Räder in der Kurve schräg stellt, liegt der Astra GTC trotz höheren Tempos satt auf der Straße. Diese konstruktive Verbesserung der McPherson-Vorderachse ist im Opel Insignia OPC erprobt und nun auf den Astra GTC übertragen worden.






























































