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Philips Werkstattlampen im Land Rover Experience Center

Erleuchtung im Schlamm

Wir fahren mit dem Range Rover über viel zu steile Berge, durch viel zu tiefe Wasser und entwickeln dabei ein ganz neues Interesse an LED-Werkstattlampen

Noch nie war die alte Raserweisheit so konkret wie in diesem Moment: Wer bremst, verliert. Langsam kippt der gewaltige Range Rover SDV8 an der Kuppe nach vorn. Der blaue Himmel im oberen Drittel der Frontscheibe verschwindet, sogar durch das Schiebedach sehen wir nur noch die vor uns liegende Schotterpiste. 110 Prozent Gefälle. Jetzt besser nicht hektisch werden. 

Philips Werkstattlampen und schweres Gelände

Motorbremsend und reifenknarzend beginnt der Luxus-Geländewagen, sich Stück für Stück den Berg herunter zu schieben und sucht auf den rutschigen Steinen spürbar nach Traktion. "Runter kommt man immer", sagt der erfahrene Instruktor auf dem Beifahrersitz, stützt sich lässig am lederbezogenen Armaturenbrett ab und erklärt weiter, warum der instinktive Tritt aufs Bremspedal gerade ein verdammt großer Fehler wäre. Dann nämlich würden die vier Räder blockieren und den 100.000-Euro-Range völlig unkontrollierbar ins Tal rutschen lassen. Keine schöne Vorstellung. 

Stellen wir also unsere selbstzerstörerischen Instinkte in den Hintergrund, vertrauen der Offroad-Technik, und lassen uns vom permanenten Allradantrieb, zwei Sperrdifferenzialen und einer elektronischen Bergab-Fahrhilfe in den unteren Teil des ehemaligen Kalkstein-Tagebaus geleiten. Kurz durchatmen - weiter geht's.

Mit tiefem Achtzylinder-Grollen zieht uns der 340 PS starke Diesel eine Biege weiter völlig unbeeindruckt durch einen kleinen See. Drinnen betrachten wir in aller Ruhe den nett gemachten Wattiefen-Messer "Wade Sensing", draußen weicht der Kameramann hüpfend der Bugwelle aus, die der Range vor sich herschiebt. Was für ein Auto - und was für ein Spielplatz. Willkommen im Land Rover Experience Center Wülfrath.

Jetzt nur noch schnell ein paar achsverschränkende Krater queren, dann parken wir diese unfassbar geländegängige Mischung aus britischem Landhaus-Luxus und noblem Londoner Penthouse-Design vor der Hütte am Startpunkt des Parcours. Die Luftfederung senkt sich zischend auf Normal-Niveau.

Wir stellen uns zu den Menschen, die sich um einen schief auf einer Rampe parkenden Land Rover Defender gruppieren. Verschiedenste Lampen strahlen auf den Unterboden des Offroad-Urgesteins, erleuchten Antriebswelle, Rahmen und Differenzialsperre. Der Pressesprecher erklärt das neue Sortiment von Philips LED-Werkstattlampen.

Hätten wir eben am Berg gebremst, wäre wohl auch unser Range mit den LED-Leuchten in Kontakt gekommen, die Arbeiten in von Natur aus schlecht beleuchteten Bereichen wie dem Motorraum extrem erleichtern. Und die Entwickler haben sich Gedanken gemacht: Mit Magneten und Haken lassen sich die Lampen am Fahrzeug befestigen; fast alle Modelle leuchten in einer Farbtemperatur von 6.000 Kelvin und schonen so die Augen.

Besonders die wohlüberlegten Details bei Penlight Professional und Co. begeistern. Sogar für das Problem, dass die Akku-Varianten gerne nach getaner Arbeit am Auto vergessen werden, soll es bald eine Lösung geben. Die Taschenlampe des 21. Jahrhunderts kann mehr als einfach nur leuchten - und erleichtert damit längst nicht nur KFZ-Mechanikern ihr Dasein. 

Schließlich suchen wir die letzten Lampen unter dem Defender zusammen und brechen für eine weitere Tour durch das Land Rover Offroad-Center auf. Viel lauter und ungehobelter geht es im Ur-Offroader zu, der ab Ende 2015 nach rund 67 Jahren Bauzeit nicht mehr produziert werden soll.

War es im großen Range die ausgeklügelte Elektronik, die sich im Gelände ihren Weg gebahnt hat, so ist es im Defender solide Mechanik. Bei jeder Fahrt über Stock und Stein spürt man förmlich, wie die Zahnräder ineinander greifen und der stählerne Rahmen gegen die Verwindung ankämpft - herrlich. Als wir uns wühlend und mit konstanter Drehzahl über die Berge gekämpft haben, alle Seen gekreuzt und Treppenstufen überwunden sind, steht der Fahrerwechsel an. Beim Gang um den Defender entdecken wir im Radkasten eine letzte Werkstattlampe. Sie leuchtet immer noch. 

Jonas Eling