45 Jahre Porsche 911
Zum Jubiläum: Boxer-Shows
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Porsche 911 G-Reihe |
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Schon 1961 begannen die Arbeiten an einem Nachfolger des 356, der seit 1958 gebaut wurde. Im Bild die Entwicklungsmannschaft des 911
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Zur IAA in Frankfurt präsentiert Porsche 1963 die neue Baureihe 911. Damals noch mit zwei Litern Hubraum und Luftkühlung
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Dynamiker mit Charisma: Über drei Generationen und 34 Jahre blieb Porsche dem sägenden Boxer mit Luftkühlung treu
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Zwischen 1966 und 1973 wurde der Targa gebaut, ein Cabriolet mit Überrollbügel und zweiteiligem Verdeck
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Zweite Generation: Die "G-Reihe" bekommt mehr Hubraum (2,7 bis 3,3 Liter) und Kunststoff-Stoßstangen
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Der erste Turbo bringt aus drei Litern Hubraum 260 PS auf die Straße
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Ausblick zurück: 2008 wird der Porsche 911 genau 45 Jahre alt. Dank ständiger Evolution bleibt sich die Ikone treu, ohne zu altern
Er ist ein zeitloser Jugendtraum, seine Bauzeit übertrifft die vieler Konkurrenten. Auch die Konkurrenten im eigenen Haus hat der Porsche 911 überlebt.
Bei der Auto Trophy ist der Heckmotor-Sportler aus Zuffenhausen auf Siege abonniert, bei der Gala zur 20. Verleihung der begehrten Trophäe wurde der 911 als das Auto mit den meisten Siegen ausgezeichnet. Grund genug für Chefredakteur Volker Koerdt, Moderatorin Barbara Schöneberger in einem 911 Cabrio aus dem Baujahr 1987 auf die Bühne zu chauffieren.
Schon 1961 beginnen die Arbeiten am Nachfolger des 1948 präsentierten Porsche 356. Statt vier sollen sollen nun sechs Zylinder im Heck arbeiten. Beibehalten wird das Prinzip der Luftkühlung. Die Karosserie wird größer und glattflächiger, der Innenraum geräumiger.
Die Präsentation des neuen Modells findet 1963 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt statt. Ein Highlight der ersten Modellreihe ist der Carrera RS 2.7, der sich durch den Schriftzug "Carrera" an den Seiten und einen festen Heckspoiler von seinen zahmeren Brüdern unterscheidet.
1973 wird wegen neuer US-Sicherheitsvorschriften die erste große Überarbeitung fällig. Das Ergebnis ist die "G-Reihe" mit Stoßfängern, dich Crashs bei Schrittempo unbeschadet überstehen. Zwischen den Heckleuchten prangt nun ein rotes Kunststoffband mit dem Schriftzug "Porsche", der Innenraum wird überarbeitet. Zwei Charakteristika bleiben: Die Anordnung der fünf Runduhren mit dem Drehzahlmesser in der Mitte und der sägende Klang des luftgekühlten Boxers im Heck
Der » 911 Turbo (930) ist 1974 der erste Serien-Sportwagen mit Abgasturbolader. Aus drei Litern Hubraum fallen 260 PS über die Hinterräder her, nach einer Hubraumerweiterung auf 3,3 Liter sind es 300 PS.Bis heute ist der Turbo das Topmpodell der Elfer-Reihe, oder Basis für die rennmäßigen GT2-Varianten.
Den größten Eingriff erlebte die rollende Ikone vor zehn Jahren: 1997 stellte Porsche den Sechszylinder-Boxer auf Wasserkühlung und Vierventiltechnik um. Neue Geräusch- und Abgasvorschriften machten diesen Schritt notwendig. Da das Unternehmen zur Entwicklungszeit des 997 gerade auf Sanierungskurs war, teilten sich der neue Mittelmotor-Roadster Boxster und der 911 Scheinwerfer, Vorderbau und andere Teile.
Dieses Erfolgsrezept behielt Porsche auch in der zweiten, wassergekühlten Generation 997 bei. Wie üblich in der Evolution von Nummer 911, folgte auf die schlanke Taille ein etwas breiteres Heck. Die Front trägt wiederum die klassischen Rundscheinwerfer. Auf die neuesten Varianten 911 Turbo Cabrio und » 911 GT2 folgt im Herbst 2008 ein Facelift mit neuen Direkteinspritzer-Motoren. Die Geschichte geht weiter und bietet wohl auch in Zukunft geügend Stoff für Jugendträume.
aof
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