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Suzuki SX 4

Fit for Fun

Jetzt steigt Suzuki ins Crossover-Geschäft ein: Der kompakte SX 4 geht im Juni an den Start - mit Frontantrieb oder auch mit zuschaltbarer Allradtechnik

Eckdaten
PS-kW120 PS (88 kW)
AntriebAllrad, zuschaltbar, 6 Gang manuell
0-100 km/h11.20 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit180 km/h
Preis21.000,00 €

Fällt der Namen Suzuki, denkt der deutsche Autofahrer meist an robuste und bezahlbare Kleinwagen. Was den Japanern mit dem gezackten S im Markenlogo bislang fehlte, waren moderne Gute-Laune-Spaßautos. Der knuffige Swift leitete hier die Trendwende ein, die der jüngste Spross, der sportliche Freizeitkraxler SX 4, nun fortführen soll. Er ist offiziell ein kompaktes Sports Utility Vehicle (SUV), also so eine Art Ich-kann-alles-Auto, das die Lücke zwischen Suzuki Swift und Grand Vitara schließt und bis auf kleine optische Details mit dem neuen Fiat Sedici baugleich ist. Denn der SX 4 ist aus einem Joint Venture der beiden Hersteller entstanden. Gebaut wird er im ungarischen Suzuki-Werk Esztergom, wo auch der Swift vom Band rollt. Während Suzuki die zwei Benzinmotoren - einen 1,5-Liter mit 99 PS und den 1,6-Liter (107 PS) - beisteuert, liefert Fiat den 120 PS starken Common-Rail-Diesel. Wahlweise steht der von uns gefahrene Selbstzünder mit Allradantrieb zur Verfügung. Zwar verzichtet der SX 4 auf ein Reduktionsgetriebe mit kurzer Geländeübersetzung, macht aber auf gemäßigten Offroad-Etappen eine gute Figur. Im Normalfall werden nur die Vorderräder angetrieben, der Hinterachsantrieb lässt sich manuell via Knopfdruck zuschalten oder wird in der "Auto"-Stellung bei Bedarf automatisch aktiviert. Wählt man indes die Schalterposition "Lock", schließt die Viscokupplung dauerhaft und verteilt die Kraft zu 50 Prozent nach vorn und zu 50 Prozent an die Hinterräder, bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h. Danach wechselt die Elektronik selbsttätig wieder in den "Auto"-Modus. Das alles geschieht unauffällig und nahezu ohne Verspannungen. Überhaupt fährt sich der kleine SX 4 schön agil und sorgt für jede Menge Fahrspaß. Der 120 PS starke 1,9-Liter-Diesel hat dank seiner guten Kraftentfaltung (maximal 280 Newtonmeter) mit dem Auto leichtes Spiel. Die Lenkung spricht spontan an, gibt auch genügend Rückmeldung. Auf flott angegangene Kurven reagiert der Suzuki gutmütig untersteuernd. Das ESP wird Aufpreis kosten, wie viel steht noch nicht fest. Und die Grundpreise? Der Basis-Benziner mit 99 PS und Frontantrieb soll rund 14500 Euro kosten, die Diesel-Topvariante Comfort mit i-AWD-Allrad, Rußpartikelfilter und Navigationssystem wird mit etwa 21000 Euro die Spitze markieren. Suzuki-Partner Fiat schweigt sich zu den exakten Sedici-Preisen auch noch aus. Fest steht, dass der Sedici teurer als der SX 4 wird, da in Deutschland das Sedici-Programm erst mit dem 1,6-Liter-Benziner beginnen wird und der Allradantrieb immer serienmäßig ist. Guido Borck

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Suzuki SX4 1.9 DDiS i-AWD

PS/KW 120/88

0-100 km/h in 11.20s

Allrad, zuschaltbar, 6 Gang manuell

Spitze 180 km/h

Preis 21.000,00 €