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Subaru Legacy Kombi 2.0D - Ring frei

Subaru Legacy Kombi 2.0D

Boxermotor und Allradantrieb gehören zur Kernkompetenz von Subaru – auch bei der fünften Generation des Legacy

Eckdaten
PS-kW150 PS (110 kW)
AntriebAllradantrieb, permanent, 6 Gang manuell
0-100 km/h9.60 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit203 km/h
Preis31.200,00 €

Bei Autos mit Allradantrieb denkt man hierzulande meist zuerst an Audi quattro, vielleicht auch an Mercedes 4Matic oder BMW xDrive. Weltweit spielt in diesem Segment jedoch Subaru die erste Geige: Allein vom Mittelklasse-Allradler Legacy wurden in den vergangenen 20 Jahren mehr als 3,6 Millionen Exemplare verkauft. Jetzt steht die fünfte Generation – wieder als Limousine, Kombi und als SUV Outback – in den Startlöchern: Bis 26. September rollt sie zu den deutschen Händlern.

Der Legacy wuchs zwar in Länge, Breite und Höhe um jeweils gut fünf Zentimeter, ist aber den Traditionen von Subaru treu geblieben. Dazu gehört nicht nur der serienmäßige permanente Allradantrieb. Wie sonst nur Porsche setzen die Japaner auf den vibrationsarmen Boxermotor mit seinen im 180-Grad-Winkel gegenläufig arbeitenden Kolben. Im Legacy stehen davon jeweils insgesamt vier zur Verfügung, als Benziner mal mit zwei Liter Hubraum und 150 PS, mal mit 2,5 Liter Hubraum und 167 PS (statt bisher 173 PS). Das größere Aggregat gibt’s nur noch in Verbindung mit einem neu entwickelten, stufenlosen CVT-Getriebe, das den Norm-Verbrauch um 0,5 auf 8,1 Liter reduziert. Der als trinkfreudig geltende Sechszylinder bleibt in Europa der SUV-Version Outback vorbehalten.

In Deutschland setzen die Japaner große Hoffnungen auf den 2008 eingeführten Boxer-Diesel. Wie im Vorgängermodell leistet das Triebwerk 150 PS, verfügt jetzt aber über einen geschlossenen Partikelfilter und erfüllt damit wie alle Legacy-Boxer Euro 5. Der angegebene Verbrauch von 6,1 Litern im EU-Drittelmix erscheint zeitgemäß. Bei der ersten Ausfahrt im Kombi über Autobahn und Landstraßen zeigte der Bordcomputer eine sieben vor dem Komma an, insgesamt geht das in Ordnung.

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Die wahre Stärke des Diesels ist ohnehin seine konstruktionsbedingte Laufruhe. Nach einer kurzen Rumpel-Phase beim Kaltstart schnurrt er brav wie eine Katze. Unterhalb von 1800 Umdrehungen agiert der Motor zwar etwas zurückhaltend, dafür legt er dann aber ordentlich los und lässt sich ohne nerviges Getöse auf fast 5000 Touren treiben. Die Lenkung arbeitet präzise, das serienmäßige Sechsganggetriebe schaltet sich jedoch hakelig. Optional soll es den Diesel in Zukunft auch mit dem neuen CVT-Getriebe geben.

Die Flächen der vorderen Sitze sind etwas kurz geraten. Ansonsten ist, besonders im Fond, das Platzangebot fast üppig. Das Wachstum des Legacy ist voll den Passagieren und dem Gepäck – der Kombi fasst jetzt bis 1726 Liter – zugute gekommen. Die Verarbeitung macht einen exzellenten Eindruck.

Der Diesel-Kombi kostet ab 31 200 Euro, den günstigsten Benziner gibt es für 1900 Euro weniger. Um die billig aussehenden Stahlfelgen zu vermeiden, sollte man aber unbedingt in Alu-Räder investieren oder die um 2900 teurere Ausstattung Active wählen. Nächstes Jahr will Subaru in Deutschland 3000 Legacy und Outback verkaufen. Trotz aller Erfolge bleiben die Japaner bescheiden. Klaus Uckrow

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Subaru Legacy Kombi 2.0D

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 9.60s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 203 km/h

Preis 31.200,00 €