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Neues Glück?

Neues Glück?

Aus Daewoo wird Chevrolet: Als erster Ableger der Umfirmierung trägt der Kalos den neuen Markennamen

Eckdaten
PS-kW94 PS (69 kW)
AntriebFrontantrieb, 5 Gang manuell
0-100 km/h11.10 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit176 km/h
Preis11.590,00 €

Alles wird anders: Ab dem 19. Februar vermarktet Daewoo seine Produkte in Westeuropa unter dem Namen Chevrolet. Neu ist das nur für uns, denn in Zentral- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, in Südafrika sowie einigen asiatischen Märkten werden die Daewoo-Automobile bereits unter dem Namen Chevrolet verkauft. Nach der Übernahme durch General Motors 2002 stand fest, dass Chevrolet als globale und preisgünstige Einstiegsmarke innerhalb des GM-Konzerns gelten soll. Die großen Chevrolet-Modelle made in USA werden hierzulande im Laufe des Jahres vom Markt verschwinden. So ändert sich für den koreanischen Autobauer Daewoo nur der Name, die Produkte bleiben erhalten. Zeitgleich mit der Umbenennung feiert der dreitürige Kalos seinen Einstand. Das Design mit coupéförmig abfallendem Dach und betonten Radausschnitten stammt wie beim 2002 vorgestellten Fünftürer vom italienischen Stylisten Giugiaro. Der Einstieg nach hinten gelingt mittels einer Easy-Entry-Funktion auf der Beifahrerseite einfach - auf der Fahrerseite wurde sie hingegen eingespart. Kurze Strecken lassen sich im Fond klaglos ertragen, sofern die Passagiere kleiner als 1,80 Meter sind, sonst mangelt es an Kopffreiheit. Vorn gibt es hingegen keinerlei Platzprobleme, doch gewähren die Sitze nur wenig Schenkelauflage. Die verwendeten Kunststoffe wirken stellenweise etwas billig. Auf der Antriebsseite stehen bekannte Benziner im Angebot. Den Einstieg bildet ein 1,2-Liter-Zweiventiler mit 72 PS, der von uns gefahrene 1,4-Liter leistet 94 PS. Die Topmotorisierung bringt den Kalos zügig auf Trab, doch oberhalb von 4000 Touren gibt sich der Sechzehnventiler sehr laut. Zudem erfüllen die Motoren nur die Euro-3-Abgasnorm. Die Gangwechsel erfolgen unpräzise und hakelig. Auch das Fahrwerk kann nicht überzeugen und gibt sich auf schlechten Straßen poltrig. Ein ABS ist Serie, ESP hingegen selbst optional nicht erhältlich. So gesehen präsentiert sich der Kalos als ein preisgünstiges, flott gestyltes Auto mit einigen Schwächen. Guido Borck

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Chevrolet Kalos 1.4

PS/KW 94/69

0-100 km/h in 11.10s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 176 km/h

Preis 11.590,00 €