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Lexus GS 430

Auf Nummer Sicher

Der neue Lexus GS 430 zeigt sich nicht nur fahraktiver als sein Vorgänger. Erstmalig kommen neue Technologien zum Einsatz, zum Beispiel ein elektronisch geregeltes Fahrwerk und ein Unfall-Erkennungssystem

Eckdaten
PS-kW283 PS (208 kW)
AntriebHeckantrieb, 6 Gang Automatik
0-100 km/h6.10 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Preis55.600,00 €

Lexus, die Nobelmarke von Toyota, erfreut sich in den USA größter Beliebtheit. Hierzulande haben es die Japaner hingegen schwer, sich gegen die etablierte Konkurrenz von Audi, BMW und Mercedes durchzusetzen. Das hoch gesteckte Ziel, für Europa bis 2010 rund 65 000 Fahrzeuge zu verkaufen, will Lexus mit neuer Design-Philosophie und innovativem Technikanspruch lösen. So sollen allein in den nächsten zwei Jahren sechs neue Lexus-Modelle erscheinen, zum Teil mit Hybridantrieb. Der jüngste Spross ist die Oberklasse-Limousine GS, die in der dritten Generation nun zu den Lexus-Vertragspartnern rollt. Markante Linien an Motorhaube, Kotflügel und kurzem Stummelheck unterstreichen optisch den dynamischen Auftritt des GS. Im Innenraum herrscht Wohlfühl-Ambiente dank Leder, von Hand verarbeiteter Hölzer sowie hochwertiger Materialien. Lob verdienen auch die blendfrei ausgeleuchteten Instrumente, die sehr guten Komfort-Sitze vorn und die serienmäßigen Knie-Airbags für Fahrer- und Beifahrer. Generell stand das Thema aktive und passive Sicherheit beim GS im Vordergrund. So ist die bei Lexus VDIM (Vehicle Dynamics Integrated Management) genannte Fahrdynamikregelung mit dem adaptiven Fahrwerk vernetzt und greift im Notfall innerhalb von Sekundenbruchteilen korrigierend bis zu drei Grad in die Lenkung ein. Das 3400 Euro teure Pre-Collision Safety System ortet mittels Radar Hindernisse vor dem Fahrzeug und errechnet die Wahrscheinlichkeit einer Kollision. Sollte dieses der Fall sein, werden die vorderen Gurte automatisch für maximalen Rückhalt gestrafft und der Bremsassistent wird aktiviert. Straffe Sportlichkeit ohne übertriebene Härte legte der Lexus beim ersten Kennenlernen an den Tag. Dank des überarbeiteten Fahrwerks mit neuer Mehrfachlenkerachse hinten gibt sich der GS 430 deutlich fahraktiver als seine Vorgänger. Zwar fühlt sich die elektrisch unterstützte Servolenkung mit variabler Übersetzung um die Mittellage etwas schwammig an, dennoch lenkt der Japaner präzise ein. Das zweistufig verstellbare Dämpfersystem AVS erlaubt die Wahl zwischen normaler und sportlicher Abstimmung. Während der GS in Normal-Stellung eine komfortable Abstimmung aufweist, rollt er mit Sport-Kennung straffer ab, ohne hart zu wirken. Als eine bekanntermaßen gelungene Mischung aus kraftvollem Antritt bei akustisch-kultivierter Zurückhaltung erweist sich das Achtzylinder-Triebwerk mit 283 PS. Der 4,3-Liter soll den GS 430 innerhalb von 6,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und wurde hinsichtlich des Schadstoffausstoßes nochmals optimiert. Zu den Preisen: 40.500 Euro kostet das Basismodell GS 300 mit neu entwickeltem Sechs-Zylinder-Benzindirekteinspritzer und 249 PS. So liegt der Newcomer exakt 1000 Euro unter dem Preis seines leistungsschwächeren Vorgängers. Das Topmodell GS 430 mit Achtzylinder-Motor steht für 55.600 Euro in der Preisliste. Guido Borck

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Lexus GS 430

PS/KW 283/208

0-100 km/h in 6.10s

Heckantrieb, 6 Gang Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 55.600,00 €