Fahrbericht: Skoda Superb Combi 2015 Mehr als nur groß

30.06.2015

FAHRBERICHT Skoda Superb Combi 2015: Wir fuhren das neue Topmodell aus Mlada Boleslav als 190 PS starken 2.0 TDI und klären, was er besser als sein Vorgänger macht

Was will der Skoda Superb Combi 2015 sein?
Viel mehr als nur groß und günstig. Die neue Generation ist ohne Zweifel das Flaggschiff der Marke Skoda und lebt diesen Anspruch mit jeder Pore. Damit wollen die Tschechen den Bestseller-Status des Superb Combi erhalten: Beim Vorgänger griffen rund 90 Prozent der Superb-Kunden zum Kombi, dementsprechend wichtig ist die neue Variante der betont geräumigen Mittelklasse.

Was ist der Skoda Superb Combi wirklich?
Die Zeiten, als der riesige Kofferraum und der günstige Preis die hervorstechendsten Merkmale des Superb Combi waren, sind lange vorbei. Jede Menge Platz bietet der Kombi aber auch heute noch: 660 bis 1.950 Liter fasst der Kofferraum, damit konnten die Werte des Vorgängers nochmals übertroffen werden. Nicht weniger als 31 Simply Clever-Details haben die Techniker im Innenraum versteckt, vor allem zur Befestigung unterschiedlichster Gepäckstücke finden sich diverse Möglichkeiten und verhinden umherrutschende Fracht zuverlässig. Die Rückbank lässt sich bequem per Knopfdruck aus dem Kofferraum heraus umlegen, die Heckklappe öffnet und schließt elektrisch – optional per Fußbewegung unter der Heckschürze ausgelöst. Abgesehen von diesen messbaren Stärken bietet der neue Superb auch ein aufgefrischtes Infotainment-System samt SmartLink und Apple CarPlay, einen betont hochwertig verarbeiteten Innenraum sowie ein umfangreiches Angebot moderner Helfer und Assistenzsysteme.

 

Fahrbericht Skoda Superb Combi 2015: Mehr als nur groß

Dank der von Volkswagen entwickelten MQB-Architektur ist der Skoda Superb 2015 aber nicht nur praktischer und cleverer, sondern auch leichter und agiler als bisher. Das beim Vorgänger noch nicht erhältliche adaptive Fahrwerk steigert den Komfort deutlich und macht den Kombi zu einem extrem angenehmen Langstrecken-Begleiter, wozu auch das sanft schaltende DSG beiträgt. Die von uns ebenfalls gefahrene Variante mit manuellem Sechsgang-Getriebe fällt weniger überzeugend aus, die mitunter etwas ruppig agierende Kupplung verlangt vor allem beim Anfahren viel Gefühl. Der 190 PS starke 2.0 TDI bietet in jeder Lebenslage ausreichende Kraftreserven und lässt Überholmanöver oder Autobahn-Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h zu einer entspannten Übung werden, dank acht Zentimeter zusätzlichem Radstand und größerer Spurweite vorn und hinten hat sich auch der Geradeauslauf weiter verbessert.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?
Neben dem Konzernbruder VW Passat Variant sind auch zahlreiche andere Mittelklasse-Kombis eine Alternative zum Superb. Insbesondere Ford Mondeo Turnier, Hyundai i40 Kombi, Mazda 6 Kombi, Opel Insignia Sports Tourer, Peugeot 508 SW und Toyota Avensis nehmen eine ganz ähnliche Zielgruppe ins Visier.

Wer soll den Skoda Superb Combi 2.0 TDI kaufen und was kostet er?
Wenn beim Autokauf andere Dinge als das Markenlogo im Vordergrund stehen und viel Platz benötigt wird, ist der Skoda Octavia Combi ein unverschämt geräumiges Auto zum fairen Preis. Die günstigste Variante des großen Kombis ist ab 25.590 Euro erhältlich und bietet bereits reichlich Auto fürs Geld, mit größeren Motoren und dem einen oder anderen Kreuzchen in der Aufpreisliste knackt aber auch der Superb mühelos die 40.000 Euro-Marke. Das klingt nach viel, ist im Vergleich zu den teilweise spürbar knapper geschnittenen Konkurrenten aber weiterhin angemessen.

Wann ist der Skoda Superb Combi 2.0 TDI zu kaufen?
Der Marktstart des neuen Skoda Superb Combi ist für September 2015 geplant.

Weitere Eindrücke lesen Sie in der nächsten AUTO ZEITUNG

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