F1 2016 für PC, Xbox One und PS4: Test Formel 1 für alle!

21.08.2016

Motorsport-Fans aufgepasst: Am 19. August erscheint F1 2016, die neueste Version des Formel-1-Rennspiels von Entwickler Codemasters. Und die hat es in sich, hat man doch einige Wünsche der Fans berücksichtigt. Wir haben "F1 2016" für Euch angespielt.

Endlich ist er wieder da – der Karrieremodus! Viele Fans der Spielereihe habe danach geschrien, fehlte er im letztjährigen Game doch vollständig. Nun haben die virtuellen Sportler endlich wieder die Möglichkeit, sich nach dem Auswählen Ihres eigenen Avatars, der Fahrernummer, der Nationalität und nicht zuletzt natürlich dem Anpassen des eigenen Helmdesigns und Eingeben des Namens ihren eigenen Ruf in der Königsdisziplin im Motorsport zu erarbeiten. Wahlweise geschieht dies über die Auswahl eines höherklassigen Teams wie Ferrari, Red Bull oder Mercedes, alternativ arbeitet sich der Spieler im Rahmen eine Karriere über zehn Saisons vom schlechtesten zum Spitzen-Team hoch. Immer zur Seite stehen hier der eigene Agent mit Updates zu neuen Vertragsangeboten und der Renn-Ingenieur, mit dem der Spieler diverse Entwicklungsaufgaben definieren kann. Beide treten übrigens im optisch sehr schön anzusehenden virtuellen Paddock in Erscheinung, welches ab sofort wieder mit ins Game integriert ist und deutlichst zum Flair von "F1 2016" beiträgt. Im Fahrerlager treffen wir sogar Chefs anderer Teams oder Fahrer, deren Gesichter klar wieder zu erkennen sind. Doch genug des Drumherums, ab in die Garage.

F1 2016 im Video:

 

F1 2016 endlich wieder mit Karrieremodus

Hier finden wir uns hinter dem Steuer des Boliden wieder, umringt von unseren Mechanikern, die auf unsere Abfahrt aus der Boxengasse warten. Im Rahmen der Trainingsläufe lässt sich ein gutes Gefühl für den Rennwagen und die gewählte Strecke "erfahren", zudem schlägt der Renn-Ingenieur nach der Datenanalyse der Übungsrunden eine persönliche Rennstrategie vor, die unter anderem das Reifen- und Kraftstoff-Management berücksichtigt. Ein wirklich nettes Detail, welches den bis dato eher langweiligen Practice-Runden einen echten Sinn gibt! Ebenso wirklich nett sind zwei weitere, von Fans herbeigesehnte und bis dato unberücksichtigte Features: Im Rahmen der Einführungsrunde können die Reifen warmgefahren werden, bevor man sich wieder auf seinem Startplatz einfindet. Apropos Start: Hier will ab sofort bei einem manuellen Start die richtige Balance zwischen Gaspedal und Kupplung gefunden werden, um perfekt davonziehen zu können. Im Falle eines Unfalls taucht in "F1 2016" übrigens endlich auch wieder das Safety Car (in dieser Saison ein Mercedes AMG GTS) oder das "Virtual Safety Car" auf der Strecke auf – ein weiterer Pluspunkt, um der Realität noch näher zu kommen. Ebenso ein kleines, aber feines Detail: Auf Start und Ziel hält das eigene Team Pit Wall Boards hoch – die allerdings teilweise so schnell an einem vorbeifliegen, dass das Lesen und Verstehen auf der Strecke bleibt.

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In "F1 2016" fühlen sich die Kerbs, Oberflächen und physischen Barrieren noch realistischer an, auch das Schadensmodell wurde feinfühliger ausgelegt. Unfälle enden im Extremfall mit abgerissenen Vorderrädern. Wer will, kann die Startzeit eines Rennens so legen, dass er bei Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs ist – je nach Strecke ein faszinierendes Spektakel. Für die aktuelle Saison wurden das amerikanische Haas-Team, die neue Rennstrecke in Baku oder der Hockenheimring akkurat berücksichtigt. Über spätere Updates folgen weitere Aktualisierungen. Das Fahrgefühl ist berauschend realistisch, soweit man dies als jemand beurteilen kann, der noch nicht in Realität ein Formel 1-Fahrzeug bewegen durfte. "Wir haben bei Codemasters in Vollzeit einen ehemaligen Profi-Rennfahrer angestellt, der ganztags die Rennstrecken fährt und den Programmierern so Feedback gibt, wie sich was anfühlen muss", so Gerard-Lee Talbot, einer der verantwortlichen Entwickler des Spiels im persönlichen Gespräch mit AUTO ZEITUNG. "Zudem haben wir aktuelle Fahrer wie Nico Hülkenberg oder Sergio Pérez Vorabversionen testen lassen, um ihre Einschätzungen insbesondere bei Regenfahrten zu hören. Diese waren ausgesprochen begeistert, so dass wir sicher sind, auch die Fans der Spieleserie begeistern zu können." Und auch unser erster Anspiel-Eindruck ist mehr als positiv zu bewerten: Im Vergleich zur Vorjahresversion ist "F1 2016" deutlich emotionaler und fesselnder geworden und dürfte so vielleicht sogar Spieler erreichen, die sich bis dato nicht mit der Formel 1-Materie auseinander setzen wollten.

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