Ford: Autonomes Fahren bis 2021 Selbstfahrende Ford bis 2021

29.12.2016

Spätestens 2021 soll der erste autonom fahrende Ford in Serie gebaut werden. Neue Testwagen zeigen schon heute, dass sich die komplexe Hightech-Sensorik immer besser verstecken lässt.

Autonomes Fahren gehört derzeit zu den spannendsten Themen der Autowelt, immer leistungsfähigere Systeme versprechen die Entlastung des Fahrers in immer mehr Situationen des Alltags. Auch Ford will dabei an der Spitze des Feldes schwimmen und hat nun angekündigt, bis 2021 ein erstes Serienfahrzeug mit der Fähigkeit zum autonomen Fahren auf die Straße zu bringen. Als Basis für die Entwicklung und Erprobung dient der aktuelle Ford Mondeo, der in den USA als Fusion unterwegs ist und bereits fleißig Testkilometer sammelt. Waren die bisherigen Prototypen noch mit vier auffälligen Lidar-Sensoren auf dem Dach ausgerüstet, um sich ein möglichst exaktes Bild von der Umgebung des Fahrzeugs machen zu können, sollen kommende Testwagen nur noch zwei der großen Sensoren tragen. Auf dem Weg zur Serienreife wird Ford immer weiter daran arbeiten, die nötigen Kameras und Abstandsmesser unaufällig ins Gesamtdesign zu integrieren – und wenn alles klappt, wird man dem autonom fahrenden Ford von 2021 erst auf den zweiten Blick ansehen, welche hochkomplexe Technik unter der Außenhaut steckt und im Stillen dafür sorgt, dass sich der Fahrer ganz entspannt zurücklehnen kann.

Video: Ford-Testwagen für autonomes Fahren

 

Ford will autonomes Fahren bis 2021 in Serie bringen

Obwohl die Lidar-Sensoren deutlich schlanker ausgeführt sind und nur noch im Doppel- statt im Viererpack verbaut werden, können sie die gleiche Datenmenge sammeln wie das vorher genutzte Quartett. Weitere Enwicklungsschritte dieser Art sollen bis 2021 dafür sorgen, dass die komplette Sensorik autonom fahrender Autos unauffällig versteckt werden kann. Neben der Technik zum Erfassen aller relevanten Umgebungsdaten stellt die Verarbeitung und Auswertung der gewonnenen Daten eine große Herausforderung für die Entwickler dar. Damit autonomes Fahren sicher und auch in ungewöhnlichen Situationen zuverlässig funktioniert, muss eine leistungsfähige Software innerhalb von Sekundenbruchteilen enorme Datenmengen verarbeiten und richtig interpretieren. Das bei Ford "virtuelles Fahrersystem" genannte Programm soll dabei nach ganz ähnlichen Prämissen wie ein Mensch entscheiden, sich im Gegensatz zu diesem aber nie von Nebensächlichkeiten ablenken lassen oder durch Ermüdung unaufmerksam werden. Eine Grundlage für diese Fähigkeit stellt ein hochauflösendes Netz von 3D-Karten dar, die dem Auto hunderte Details über seine unmittelbare Umgebung verraten und so ein exaktes Wissen über die eigene Position liefern. In diese Karten sind auch Verhaltens- und Verkehrsregeln integriert, die menschlichen Autofahrern völlig vertraut sind. Neben diesen statischen Daten erzeugen die Sensoren permanent ein exaktes Abbild der Verkehrssituation um den autonom fahrenden Ford herum und erlauben so eine angemessene Reaktion auf das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Und wenn die Entwicklung tatsächlich nach Plan verlauft, werden die ersten selbstfahrenden Ford bereits 2021 über unsere Straßen rollen – und sich dabei nicht nur wie ein Mensch verhalten, sondern in vielen Situationen sogar bessere Fahrer sein.

Mehr zum Thema: Neue Straßenschilder für selbstfahrende Autos
 

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