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Kia Optima 2016: Erlkoenig zeigt Limousine

Anspruchsvoll

Gerade erreicht uns das erste Teaser-Bild von der zweiten Generation des Kia Optima. Auf dem Genfer Autosalon 2015 lüften die Koreaner den Vorhang

Deutsche Hersteller vertrauen in der Regel auf einen Modellzyklus von sieben Jahren. Ganz anders die Koreaner: Sowohl Hyundai als auch Tochter Kia präsentierten ihren Kunden bereits nach fünf Jahren neue Ware. Das scheint sich mit dem Kia Optima zu ändern: 2010 löste er den Magentis ab und wurde jüngst überarbeitet. 3,5 Jahre, die zwischen Modellstart und dem Facelift liegen. Verfahren die Koreaner nun nach deutschem Vorbild?

Kia Optima 2016/2017: Teaser-Bild zeigt Genf-Studie

Auf dem Genfer Autosalon 2015 zeigen die Koreaner erstmals eine Studie der neuen Limousine, die deutlich ins Premium-Segment schielt. Wie erste Erlkönig-Bilder zeigen, erinnert die C-Säule mit umlaufenden Chromleisten sowie die seitlichen Linien und die Niere am vorderen Kotflügel an den Jaguar XJ. Wie wir erfuhren ist auch erstmals eine Kombi-Variante im Gespräch.

Dass der kommende Kia Optima der britischen Luxuslimousine in Sachen Komfort, Luxus und Exklusivität das Wasser reichen kann, ist dennoch unwahrscheinlich. Schließlich stehen dem aktuell rund 25.000 Euro teuren Optima über 80.000 Euro für eine XJ-Basisversion gegenüber. Dennoch hat Kia bereits mit Modellen wie dem cee'd oder Sportage gezeigt, dass man durchaus dazu in der Lage ist äußerst wertige Alternativen auf die Räder zu stellen - und zwar für den kleineren Geldbeutel.

Kehren wir zur Eingangsfrage zurück, die sich trotz der Studie in Genf leider nicht eindeutig beantworten lässt. Wir gehen davon aus, dass Kia den neuen Optima Ende 2016 oder Anfang 2017 auf den Markt bringt. So, wie man es in Deutschland gewohnt ist.

Michael Gorissen