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BMW 7er 2015: Erlkönig am Nürburgring und in Schweden

Härtetest am Ring

Das Fahrwerk des neuen BMW 7er muss sich in der Grünen Hölle beweisen, außerdem haben wir die Luxusklasse bei Winter-Tests in Skandinavien erwischt

Auf der Nürburgring Nordschleife gehört eine Luxuslimousine wie der neue BMW 7er 2015 sicherlich nicht zu den Stammgästen, aber bevor das Fahrzeug überhaupt in Kundenhände übergeben werden kann, stehen ihm tausende Testkilometer bevor – und hier ist auch der Nürburgring nicht wegzudenken. Zwar steht die Fahrdynamik in der Luxusklasse nicht an oberster Stelle in der Prioritätenliste, aber die Grüne Hölle eignet sich auch hervorragend für Langzeittest mit extremer Belastung für alle Fahrwerkskomponenten und wird daher von fast allen Herstellern genutzt.

BMW 7er 2015: Erlkönig am Nürburgring und in Schweden

Unsere Erlkönig-Jäger haben das Gastspiel der intern G11 genannten 7er-Reihe natürlich nicht verpasst und liefern uns einige Fotos, die den 7er mit wuchtigen Schürzen und erkennbar großzügig dimensionierter Bremsanlage zeigen. Während am unteren Ende der Motorenpalette sogar Vierzylinder zum Einsatz kommen sollen, dürften wir hier einen 750i mit V8-Biturbo sehen. Darüber wird später das Topmodell BMW 760i mit V12-Triebwerk nachgelegt.

Alle Varianten sollen dank konsequentem Leichtbau mit Aluminium und Carbon deutlich leichter als ihre jeweiligen Vorgänger werden, bis zu 170 Kilogramm wollen die Bayern ihrem Flaggschiff abtrainiert haben. Dank reduziertem Gewicht soll der BMW 7er spürbar dynamischer als sein Vorgänger werden, diesen aber auch in Sachen Komfort klar in den Schatten stellen. Wie gut den Bayern das gelingt, müssen erste Fahrberichte klären.

Seine offizielle Messe-Premiere feiert der neue 7er auf der IAA 2015 in Frankfurt, kurze Zeit später sollen die ersten Kunden den S-Klasse-Gegner aus München ihr Eigen nennen können.

Benny Hiltscher