Erlkönige im September 2010 Lamborghini testet den Jota

23.11.2010

Lamborghini testet den Jota in der Eifel. Rund um den Nürburgring muss der 700 PS starke Murcielago-Nachfolger zeigen, was er kann

BMW startet im September nächsten Jahres die 1er-Nachfolger mit dem neuen Fünftürer, der sportlichere Dreitürer folgt erst im Frühjahr 2012. Die neuen 1er teilen sich Fahrwerk, Getriebe, Motoren (122 bis  265 PS) und viele Details mit der künftigen 3er Reihe. Denn auch BMW forciert aus Kostengründen das technische Baukastensystem.

Rund ein Jahr vor dem offiziellen Verkaufsstart fuhr unserem Fotografen ein Erlkönig des neuen Chrysler 300C vor die Linse. Die Limousine behält ihre markante Linie und die mächtigen Proportionen mit großen Rädern und schmalen Fenstern. Die Front wird etwas flacher, insgesamt wirkt das Auto weniger wuchtig als zuvor.

Die Motoren fallen weiterhin mächtig aus, reichen vom Diesel für Europa bis zum gut sechs Liter großen Hemi-V8, der im SRT8 auf etwa 500 PS kommen dürfte. Im Innenraum passiert einiges, so ist das Armaturenbrett im Erlkönig mit Leder bezogen, über dem großen Navigationsmonitor sitzt eine edle Uhr. Die Instrumente stecken in zwei Tuben. Präsentiert wird der 300C voraussichtlich Ende 2010.

Jaguar hält den XF mit einem Facelift frisch. Inzwischen haben sich Publikum, Kunden und Jaguar-Fans an das Design der Limousine gewöhnt. Man darf sogar sagen, der 2008 präsentierte Viertürer ist eines der elegantesten Angebote in der Oberklasse und technisch absolut auf dem Stand der Dinge. Es wird Feinschliff an Motoren, Fahrwerk und Optik geben. Spekuliert wird, ob 2011 ein Kombi kommt.

Für 2011 steht das Debüt des neuen Kia Picanto an. Prototypen des koreanischen Kleinwagens, der auch in Deutschland entwickelt wird, sind schon unterwegs. Das Design verantwortet Peter Schreyer, wir dürfen also auf die bisher kleinste Variante der Kia-Tigernase gespannt sein. Unter die Haube wandern die neuen, effizienzoptimierten Motoren des Hyundai i10. Denn der Plattformbruder kommt zum Autosalon Paris mit einem Facelift.

Lamborghini gibt dem Murcielago-Nachfolger, was er braucht: Auslauf rund um den Nürburgring. Auf den schmalen Eifel-Landstraßen muss sich der neue 700-PS-Stier bewähren. Die Karosserie des Jota ist aus Karbon gefertigt, der Zwölfzylinder überträgt seine Kraft per neu entwickeltem, sequenziellem Getriebe auf alle vier Räder.

Mit einer Front im SLS-Look kommt der nächste Mercedes SLK. Premiere hat der Roadster mit Blechklappdach Ende Januar zur Detroit Auto Show. Grill und Scheinwerfer sind wie beim neuen CLS klar getrennt, der Kühlergrill steht steil. Der neuen Mercedes-Linie entsprechen die sanft geschwungene Seitenlinie, die in einem kräftigen Heck endet. Die Außenspiegel stehen auf kräftigen Füßen.

Neu im SLK: Glasdach und Turbodiesel
Optional gibt es ein Glasdach, das sich per Knopfdruck verdunkeln lässt. Die Motoren reichen von 204 bis über 400 PS, darunter zum ersten Mal ein Diesel. Es ist der 2,1-Liter-Doppelturbo aus C- und E-Klasse. Topmotor wird der neue 3,5-Liter-V6 mit 252 und 306 PS. Darüber wird es eine AMG-Variante geben.

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Opel bläst den Astra mächtig auf. Der OPC bekommt einen Zweiliter-Vierzylinder, dem ein Turbolader zu rund 300 PS verhilft. Aerodynamik, Räder, Bremsen und Fahrwerk werden entsprechend angepasst. Im Frühjahr 2011 ist mit dem Power-Astra zu rechnen.

Land Rover startet im Sommer 2011 seine sechste Baureihe. Der Range Rover Evoque ist ein schickes Vehikel für Stadtbewohner, die keinen Allradantrieb brauchen aber gern etwas höher sitzen möchten. Nach dem Zweitürer, der im Spätsommer 2011 zu den Händlern rollt, kommt der Evoque auch mit fünf Türen als trendige Freelander-Alternative. Prototypen des Fünftürers sind bereits unterwegs.

Subaru testet im Death Valley seine Version des Coupés aus der Kooperation mit Toyota. Der bizarr verhüllte Zweitürer dient offenbar als Versuchsträger für Subaru-Version eines neuen Sportwagens mit Heckantrieb, der bei Toyota als Celica-Nachfolger kommen wird. Sicher ist, dass unter der flachen Haube ein Vierzylinder-Boxermotor steckt. Diese Bauweise sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und begünstigt damit ein agiles Handling. Die Motoren kommen aus dem Subaru-Regal, das Angebot reicht vom Zweiliter-Sauger bis zum 2,5-Liter-Turbo. Die Leistung wird vermutlich über die Hinterräder auf die Straße gebracht – das wäre neu für die Allradmarke Subaru.
Andreas Of

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