Toyota stellt Europa-Produktion wegen Teilemangels vorübergehend ein Längere Lieferzeiten bei Neuwagen

14.04.2011

Wegen Teilemangels stellt Toyota an mehreren europäischen Standorten die Produktion vorübergehend ein. Kunden müssen mit längeren Lieferzeiten rechnen

Der weltgrößte Autobauer Toyota stellt wegen Engpässen beim Teilenachschub in Folge der Katastrophe in Japan die Fertigung an fünf europäischen Standorten vorübergehend ein. Wie das Unternehmen bekanntgab, sind davon Montageanlagen und Motorfabriken in Großbritannien, Montagewerke in Frankreich und der Türkei sowie ein Motorenwerk in Polen betroffen. Der Betrieb werde zwischen dem 21. April und 2. Mai für fünf Tage ausgesetzt, hieß es.

Toyota hatte bereits zuvor angekündigt, Ende des Monats die Produktion in den meisten seiner 14 Werke in Nordamerika für vier bis fünf Werktage einzustellen. Bisher greift Toyota auf seine Teilelager zurück. Die Teilelieferanten in der japanischen Heimat leiden jedoch weiter unter den Folgen der Katastrophe, was sich auf Toyotas Produktion auswirkt.

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Längere Lieferzeiten bei Neuwagen
Wegen der Erdbebenkatastrophe in Japan verzögert sich jetzt bei Toyota die Auslieferung von Neuwagen in Deutschland. Kunden müssen sich deshalb auf Wartezeiten einstellen: "Mit einem Monat mehr muss man rechnen", sagte Firmensprecherin Susanne Weigelt am Mittwoch in Köln. Betroffen seien die Modelle Auris, Avensis, Verso und Yaris, nicht aber der Toyota Aygo.

Toyota musste die Produktion an fünf europäischen Standorten wegen Teilemangels vorübergehend unterbrechen. Ob der Nachschub aus Japan die Neuwagenauslieferung dauerhaft verzögert, sei noch offen. "Wir beobachten die Versorgung im April und Mai genau und prüfen das Woche für Woche", sagte Weigelt. Bei einzelnen Ersatzteilen gebe es noch keine Engpässe.
dpa

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