Engine of the Year 2011 Motoren-Oscar für Fiat

20.05.2011

Den Motoren-Oscar "Engine of the Year 2011" räumt Fiats neuer Zweizylinder gleich vier Mal ab. Ebenfalls erfolgreich: Seriensieger BMW

Der Engine of the Year Award ist der Oscar für Motorenbauer. Genau wie dort tritt eine Jury zusammen, berät und wählt den Motor des Jahres. Das ist natürlich nicht nur einer. Neben Kategorien für den besten neuen Motor und den acht Hubraumklassen gibt es einen Preis für sparsame Motoren und einen für sportliche.

Mehr Auto-News: Der kostenlose Newsletter der AUTO ZEITUNG

Dann gibt es den Preis für die beste Maschine überhaupt. Und das ist 2011 ein Zweizylinder. Der Fiat Twinair gewinnt außer dem Preis für den Motor des Jahres weitere Kategorien: Den der besten Neuerscheinung und den für sparsame Motoren. Dass der 875 Kubik kleine Zweizylinder seine Hubraumklasse gewinnt, ist dann fast selbstverständlich.

Die Kategorie für Neuerscheinungen zeigt recht deutlich, dass sich die Welt der Motoren langsam ändert. Denn den zweiten Platz belegt der elektrische Antriebsstrang des Nissan Leaf.

Nichts Neues übrigens in den Hubraumkategorien. Volkswagens 1.4 TSI holt den Preis bis 1,4 Liter, der Mini Cooper S bekommt den Motorenpreis bis 1,8 Liter Hubraum. BMW baut laut Jury den besten Motor bis zwei Liter, es ist der doppelt aufgeladene Zweiliter-Turbodiesel.

Der Fünfzylinder von Audi ist der beste Motor zwischen zwei und 2,5 Liter Hubraum.  Darüber dann wieder BMW-Revier: Die Bayern holen Preise für den Turbo-Reihensechser und den V8 des M3. Der gewinnt übrigens zum vierten Mal in Folge.

Die Leistungskategorie übernimmt Ferrari mit dem 4,5-Liter-V8 des 458. Während es in den unteren Kategorien mehr um Ökonomie und Effizienz geht, schwärmen die Juroren hier vor allem von Ansprechverhalten und Klang des orchestral begabten Kraftpakets.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

Tags:

Wirkaufendeinauto

So verkauft man Autos heute!

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.