Engine of the Year 2010 Oscar für Motoren And the Winner is Alfa

28.06.2010

Vier Titel für Deutschland und Erfolg für Alfa: Die "Best-Engine"-Jury wählte den Alfa Multiair zum besten neuen Motor. In vier von acht Kategorien geht der Motoren-Oscar an deutsche Hersteller

International Engine of the Year wurde zum zweiten Mal in Folge der 1.4 TSI von VW – der auch gleich die Kategorie der Motoren von eins bis 1,4 Liter Hubraum gewann. Zusammen mit dem Alfa Multiair, dem 1,6-Liter-Turbo von Mini/PSA und dem BMW Dreilter-Doppelturbo gewannen in vier von acht Kategorien Downsizing-Motoren.

Auch der Zweiliter-Turbodiesel von BMW fällt in diese Kategorie, holt er doch die Leistung eines Dreiliters aus zwei Litern Hubraum. Downsizing heißt kurz gesagt, Hubraum durch Aufladung zu ersetzen. Denn kleine Motoren laufen sparsamer und können mit einem Turbo dennoch viel leisten. Direkteinspritzung senkt den Verbrauch und mildert den gefürchteten Turbo-Zuschlag, wenn Leistung gefragt ist.

Um Effizienz geht es erst recht in der Kategorie „Green Engine of the Year“. Hier holte Toyota mit dem Antrieb des Prius den Kategoriesieg. Die Jury überzeugte vor allem, dass E-Motor und Benziner genial kombiniert sind und die Technik bezahlbar ist.

Der Spaß spielt natürlich auch eine Rolle, wenn „petrol heads“ ihre Köpfe zusammenstecken und über den aktuell besten Antrieb richten. Und deshalb dürfen in den Kategorien „Best Performance Engine“ und „3 litre to 4 litre“ die Sauger frei durchatmen.

„Allein der Sound katapultiert diesen Motor an die Spitze“, schwärmt die Jury über den 6,2-Liter-V8 von AMG und wählt ihn zum besten Sportmotor 2010 sowie zur besten Maschine mit mehr als vier Liter Hubraum. Zwischen drei und vier Liter gibt es nichts Besseres als den exakt 3999 Kubikzentimeter großen V8 der BMW M GmbH – den Antrieb des BMW M3.

Mit gleich drei Doppelturbos macht BMW das Sieger-Trio dann komplett: der Zweiliter-Twinturbo-Diesel holt den Sieg in der Kategorie bis zwei Liter, der Dreilter-Biturbo gewinnt die Kategorie bis drei Liter. Mit dem PSA-Konzern teilen sich die Bayern außerdem Sieg in der Kategorie 1,4 bis 1,8 Liter. Dort wurde der 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder ausgezeichnet, der unter anderem in Mini und Peugeot RCZ steckt.

Dass es sich lohnen kann, aus der Reihe zu fallen und an die Tradition zu denken, beweist der Sieg des 2,5-Liter-Fünfzylinders von Audi. Die Kombination aus Sound und Kraft des 340-PS-Aggregats begeisterte die Jury: Platz eins in der Kategorie von zwei bis 2,5 Liter Liter.

An der Basis, mit Hubräumen von unter einem Liter, kam der Dreizylinder von Toyota auf den ersten Platz. Der 68-PS-Motor überzeugte mit Sparsamkeit, Drehfreude und Durchzug. Zudem ist der Alumotor mit 67 Kilo einer der leichtesten Automotoren überhaupt.
Andreas Of

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