Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Subaru Outback - Serienmäßig mit Boxer-Diesel

Subaru Outback 2.0D

Der neue Subaru Outback hat wie der Legacy bei Radstand und Höhe kräftig zugelegt – besonders die Passagiere in der zweiten Reihe profi tieren davon

Eckdaten
PS-kW150 PS (110 kW)
AntriebAllradantrieb, permanent, 6 Gang manuell
0-100 km/h9.40 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit195 km/h
Preis34.600,00 €

Fahrer von Subaru gelten als ausgesprochen zufrieden. In so gut wie allen Umfragen für Qualitäts- und Service-Reports – auch in denen der AUTO ZEITUNG – erobert der japanische Hersteller von Allrad-Pkw vordere Plätze (Heft 26/2008). Pannen und außerplanmäßige Werkstattaufenthalte gehören also zu den eher seltenen Erlebnissen eines Subaru-Fahrers.

Mit Einführung der neuen Generation des Mittelklassewagens Legacy und seines SUV-Ablegers Outback dürfte die Zufriedenheit noch steigen. Denn zur weiterhin auch spürbaren Qualität kommt jetzt ein deutliches Plus beim Raumangebot. So ist der neue Outback in alle Richtungen gewachsen: Die Länge legte um 4,5, die Breite um 5,0 und die Höhe um 7,0 Zentimeter zu. Der Radstand vergrößerte sich sogar um 7,5 Zentimeter, was besonders die Passagiere auf der Rücksitzbank spüren – die Beinfreiheit erreicht jetzt Oberklasseformat. Das Ladevolumen stieg um 67 auf 526 bis 1726 Liter.

Zu den neueren Faktoren, die die Zufriedenheit der Besitzer wohl ebenfalls erhöhen werden, gehört der 150 PS starke Boxer-Diesel. Zwar sind auch die traditionell verbauten Boxer-Benziner von Subaru akustisch und wegen ihrer enormen Laufruhe ein technischer Leckerbissen, haben aber beim Verbrauch Defi zite. Mit dem Boxer- Diesel, der seit Frühjahr 2008 auch schon im Vorgängermodell erhältlich war, hat Subaru diese Scharte ausgewetzt: Der Testverbrauch von sieben Litern pro 100 Kilometer geht völlig in Ordnung.

Weitere aktuelle Geländewagen und SUV finden Sie hier:
» Das große SUV Foto-Quiz. Probieren Sie es gleich aus!

Die Kombination aus Selbstzünder und Boxer arbeitet so kultiviert und ruhig wie kein anderer Vierzylinder-Diesel. Dabei agiert das Triebwerk auch im gut 1,5 Tonnen schweren Outback recht durchzugsstark und erlaubt schaltfaules Fahren. Das volle Drehmoment von 350 Newtonmetern liegt erst ab 1800 Touren an, darunter muss man im Drehzahlkeller etwas Geduld haben. Das serienmäßige Sechsgang- Schaltgetriebe benötigt relativ lange Wege, zudem fehlt es ein wenig an der letzten Präzision, sodass man besonders beim Überspringen von einzelnen Fahrstufen leicht die Orientierung verliert.

HÖHERGELEGTES FAHRWERK
Die Vordersitze sind bequem und bieten ausreichenden Seitenhalt. Großgewachsene Insassen würden aber auf längeren Sitzfl ächen bequemer reisen. Das Plus bei Höhe und Breite kommt auch den Passagieren in der ersten Reihe zugute. Man hat das Gefühl, in einem richtig großen Auto zu reisen. Das liegt auch an dem im Vergleich zum Legacy um zwei Zentimeter erhöhten Fahrwerk und der damit verbundenen höheren Sitzposition.

Zusammen mit dem serienmäßigen permanenten Allradantrieb erlaubt das Fahrwerk des Outback Ausflüge in unbefestigte Regionen – übertreiben sollte man es damit aber nicht. Im Vergleich zum Vorgänger stieg der Einstiegspreis des Outback bei besserer Ausstattung um 670 Euro. Das Top-Modell Navi Comfort bietet für 42 100 Euro fast alles, was der Mensch braucht. Zufrieden ist er aber auch mit weniger. Klaus Uckrow

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Subaru Outback 2.0D

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 9.40s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 195 km/h

Preis 34.600,00 €