Eine neue Nische: die viertürigen Coupé Viertürige Coupés im Überblick

24.04.2008

Nach dem Cabrio-Coupé jetzt also viertürige Coupés. Die automobilen Nischen nehmen immer außergewöhnlichere Formen an

Coupé - das Wort stammt aus dem französischen, bedeutet soviel wie "abgeschnitten" und bezeichnete im 19. Jahrhundert eine geschlossene Kutsche für zwei Passagiere. Insofern stellt die Klassifizierung "viertüriges Coupé" in sich einen Widerspruch dar.

Aber seitdem Geiz geil und nichts unmöglich ist, werden wir uns auch künftig mit derartige Wortkombinationen abfinden müssen.

Nach Crossover und Cabrio-Coupé stellen die viertürigen Coupés (oder auch Coupé-Limousinen) die neuste Gattung auf dem Automarkt dar. Neben Mazda, Mercedes und Volkswagen werde künftig auch Porsche und Aston Martin dieses Segment bedienen.

Eine Nachfrage scheint vor allem in der gehobenen Preisklasse zu bestehen. Hier sind es vor allem finanzkräftige Kunden, die eine sportliche Karosserieform bevorzugen, auf den Komfort und das Raumangebot einer Limousine aber nicht verzichten wollen.

Bereits 2003 überrascht Mazda mit dem viertürigen Coupé RX-8. Dessen kurzen Fondtüren sorgten für Furore: sie öffnen gegenläufig, vergrößern den Einstiegsbereich und verwandeln das Sportcoupé in einen Viersitzer.

Ebenfalls im selben Jahr präsentiert Mercedes mit dem CLS einen völlig unterschiedlichen Ansatz. Durch seine geschwungenen Dachlinie und die fließende Form stellt der CLS eine Limousine im Coupé-Kleid dar. Die neue Klasse sorgt im Lager der Mercedes-Fans gleichermaßen für hemmungslose Begeisterung und konservative Ablehnung.

Der eben erst vorgestellte VW Passat CC lehnt sich optisch am Mercedes CLS an. Drei Zentimeter länger und vier Zentimeter breiter als die Passat-Limousine gefällt das viertürige Coupé durch seine elegante Erscheinung. Dank der überdurchschnittlichen Länge von 4,80 Metern fällt der Fußraum für Passagiere auf den Rücksitzen geradezu überwältigend aus. Die schnittig-flach verlaufende Silhouette erfordert aber Zugeständnisse bei der Kopffreiheit.

Für Ende 2009 hat Aston Martin den Rapide angekündigt. Wie beim RX-8 dominiert hier die klassische Coupéform mit einem kurzen Heckabschluss. Der luxuriöse Viertürer bringt die Abmessungen einer Mercedes S-Klasse mit und soll über einen 480 PS starken V12-Motor verfügen.

Auch Porsche liegt mit seinem familienfreundlichen, viersitzigen, viertürigen Coupé in den letzten Zügen. Der Panamera wird auf dem Genfer Autosalon 2009 erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Der aus dem Cayenne bekannte 3,6-Liter-V6 soll im Basis-Panamera 300 PS leisten. Die Topversion könnte mit dem Biturbo-V8 des Cayenne Turbo S bestückt sein. Leistungsausbeute: 550 PS

AUTO ZEITUNG

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