Eco Trophy 2011: Finale am Nürburgring Blitz-Sparer

17.08.2011

Die 20 Finalisten der Eco Trophy 2011 fuhren auf dem Nürburgring um den Sieg – gegen Jockel Winkelhock, den Verbrauchsmesser und die Uhr

Wer glaubt, dass Spritsparen langsam fahren bedeutet, sollte sich mal mit Wolfgang Schmel unterhalten. Der Sieger der Eco Trophy fuhr fast ohne zu bremsen über den Nürburgring. Und das in einer Zeit von 4:29 Minuten. Aber der Reihe nach. Die Partner AUTO ZEITUNG, Opel und Michelin hatten zum Rennen auf dem Eifelkurs aufgerufen. Es galt, die GP-Strecke mit serienmäßigen Opel Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX möglichst spritsparend zu umrunden und dabei nicht langsamer als 4:30 Minuten zu sein. Jockel Winkelhock, der zweimalige Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, legte zuvor die symbolische Messlatte mit 3,97 Litern pro 100 Kilometer hoch.

Mehr als 12.000 Leser beteiligten sich an der Eco Trophy, 20 von ihnen trafen am 27. Juli in der Eifel ein. Im Gegensatz zu Winkelhock waren es für die meisten Teilnehmer die ersten Runden auf dem Ring: „Es ist schon beeindruckend, auf dem gleichen Kurs wie die Formel 1 zu fahren“, so Leser Alfred Hummel. Nach der Begrüßung ging es sofort auf die Strecke, um diese sowie die 95 PS starken Opel Corsa und die Michelin Energy Saver Leichtlaufreifen kennen zu lernen. Dazu gab es Spritspartipps von Winkelhock und seinen Instruktoren.

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Oberste Maxime: vorausschauend und weich fahren. Die Spannung stieg, als die Leser auf die sechs gewerteten Runden starteten. Nun mussten sie die Tipps der Experten umsetzen: schnell hochschalten, wenig bremsen, den Schwung durch die Kurven mitnehmen. Nicht ganz einfach bei einer Strecke wie dem Nürburgring mit großen Höhenunterschieden und unterschiedlichen Kurvenradien. „Dabei mussten alle immer auf die Zeit achten, denn eine zu langsame Runde zählte nicht“, so Leserin Claudia Stehle.

Am Ende überraschte das Ergebnis sogar Jockel Winkelhock: „Respekt – fünf Leser konnten meinen Wert unterbieten.“ Sieger Wolfgang Schmel verbrauchte nur 3,61 Liter Diesel und kann nun drei Monate lang ein Opel ecoFLEX-Modell seiner Wahl fahren. Doch auch die anderen Fahrer wie Philipp Jesch fühlten sich als Sieger: „Auf dem Ring habe ich heute viel Erfahrung gewonnen und nützliche Spritspartipps gelernt.“ Nur Bremsen sollten sie im Alltag wieder.
Markus Bach

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DIE BESTEN TIPPS ZUM SPRITSPAREN

GEWICHT VERMINDERN
Je schwerer das Auto, desto höher der Verbrauch. So sollten Sie nicht benötigte Dinge wie etwa Schneeketten aus dem Fahrzeug entfernen.

REIFENDRUCK ÜBERPRÜFEN
Zu wenig Luft in den Pneus kann den Verbrauch um bis zu fünf Prozent erhöhen. Kontrollieren Sie daher den Druck mindestens einmal im Monat.

LEICHTLAUFREIFEN NUTZEN
Pneus mit verringertem Rollwiderstand – wie etwa der Michelin Energy Saver – senken den Spritverbrauch. Dabei entstehen keine Einbußen bei Sicherheit und Laufleistung.

KLIMAANLAGE ENTLASTEN
Der Klimakompressor gehört zu den energiehungrigsten Verbrauchern im Auto. Kühlen kostet dabei mehr Energie als heizen. Im Sommer sollten Sie also besser im Schatten parken und vor Fahrtbeginn lüften.

MOTORDREHZAHL SENKEN
Nutzen Sie höhere Gänge und schalten Sie bei Dieseln spätestens bei 2000 /min, bei Benzinern bei 2500 /min hoch. Je größer die Drehzahl, desto höher der Verbrauch.

VORAUSSCHAUEND FAHREN
Beobachten Sie den Verkehr, und gehen Sie möglichst früh vom Gas, wenn Sie etwa eine rote Ampel sehen. Denn beim Bremsen wird wertvolle Bewegungsenergie in nutzlose Wärme umgewandelt.

MOTORBREMSE NUTZEN
Rollt ein Auto mit eingelegtem Gang ohne Kupplung und Gas, verbraucht es gar keinen Sprit – die Motorelektronik unterbricht die Kraftstoffzufuhr. So können Sie clever Ihre Geschwindigkeit reduzieren.

WENN MÖGLICH „SEGELN“
Experten nennen das freie Rollen eines Autos mit herausgenommenem Gang oder getretener Kupplung „segeln“. So können Sie Schwung erhalten, während der Motor so wenig Sprit wie im Leerlauf benötigt.

MOTOR AUSSCHALTEN
Müssen Sie länger als 20 Sekunden halten, lohnt sich ein Motor-Stopp. Denn moderne Autos brauchen zum Starten keinen zusätzlichen Kraftstoff. Immer mehr Fahrzeuge – etwa viele der 67 Opel ecoFLEXModelle – besitzen daher eine Start-Stopp-Automatik.

AUTO ZEITUNG

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