Lebensdauer E-Bike-Akku: Pflege und Wartung Richtiger Umgang mit dem E-Bike-Akku

von Lena Reuß 04.07.2017
Inhalt
  1. E-Bike-Akku-Lebensdauer durch Pflege verlängern
  2. Schäden und Schmutz: E-Bike-Akku schützen
  3. Wartung: Ist der E-Bike-Akku defekt?

Wie hoch ist die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus? Welche Reichweite schafft man mit einer Batterieladung? Wieviel Pflege und Wartung braucht der Elektroantrieb des Pedelacs? Wir haben sechs Tipps zur Pflege und Warung der Akkus am eBike zusammengetragen.

Der Akku ist das Herzstück eines E-Bikes, denn ohne ihn wäre das Pedelec nichts anderes als ein ganz gewöhnliches Fahrrad. Grund genug, sich mit der Fahrrad-Batterie mal etwas genauer zu befassen. Die meisten E-Bike-Akkus sind moderne Lithium-Ionen-Batterien, die sich durch ihr geringes Gewicht und eine lange Lebensdauer auszeichnen. Tipp 1: Wer sich ein E-Bike zulegen möchte, sollte, damit er möglichst lange davon profitiert, neben der Art des Elektro-Fahrrads auch den Akku im Blick haben. Bei den Rädern wird unterschieden zwischen E-Bikes, Pedelec und S-Pedelec. Die meisten E-Bikes sind eigentlich Pedelecs (kurz für Pedal Electric Cycle), sie fahren nicht von alleine, sondern unterstützen den Fahrer beim Treten durch einen Elektromotor bei Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h. Ein S-Pedelec hilft sogar bis zu 45 km/h – dafür ist allerdings ein Versicherungskennzeichen nötig und der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein und darf keine Radwege nutzen. Ein "richtiges" E-Bike fährt auch, wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt. Den E-Bike-Akku gibt es mit unterschiedlichen Kapazitäten. Ein großer Akku schafft natürlich größere Reichweiten, dafür ist er aber deutlich schwerer. Daher sollten sich Pedelec-Fahrer vorher überlegen, wie sie ihr E-Bike nutzen: In der Stadt genügt meist ein kleinerer Akku, während für längere Reisen ein leistungsfähigerer E-Bike-Akku ratsam ist.

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E-Bike-Akku-Lebensdauer durch Pflege verlängern

Neben seiner Beschaffenheit richtet sich die Lebensdauer des E-Bike-Akkus vor allem nach Art und Dauer seiner Beanspruchung – außerdem kann jeder E-Bike-Fahrer dazu beitragen die Lebensdauer seines Akkus zu verlängern. Tipp 2: Die Batterie sollte zum Beispiel immer in trockener Umgebung und unter Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung aufbewahrt werden, idealerweise bei einer Temperatur zwischen 15 und 20 Grad Celsius, denn Kälte reduziert die Leistungsfähigkeit. Tipp 3: Wird der Akku längere Zeit nicht auf dem E-Bike genutzt, ist eine Lagerung bei Raumtemperatur und einer Aufladung zwischen 30 und 60 Prozent empfehlenswert, da dies der ideale Ladezustand der Lithium-Ionen-Akkus ist. Entgegen landläufiger Meinungen schaden Unterbrechungen des Ladevorgangs dem E-Bike-Akku nicht, allerdings sollte er nur mit dem dazugehörigen Ladegerät aufgeladen werden, da ansonsten Schaden droht.

 

Schäden und Schmutz: E-Bike-Akku schützen

Wie lange eine Aufladung dauert, ist von der Kapazität des E-Bike-Akkus abhängig, ebenso wie die Reichweite. Dabei sind zwischen unter 20 bis deutlich über 100 Kilometer mit einer Ladung drin. Zusätzlich fällt hier jedoch ins Gewicht, welche Unterstützungsstufe am Elektrofahrrad eingestellt ist, wie hoch der Luftwiderstand ist, wieviel der Fahrer wiegt und wie sein Fahrverhalten ist, wie hoch der Luftdruck in den Reifen ist und natürlich in welcher Umgebung man fährt. Strecken mit widerspenstiger Bodenbeschaffenheit oder vielen Berg- und Talfahrten strapazieren die Reichweite natürlich deutlicher, als gerade, asphaltierte Wege. Tipp 4: Wenn es zum Beispiel durch's Gelände ging, sollte der E-Bike-Akku, genauso wie das Fahrrad selbst, gesäubert werden. Es reicht die Batterie mit einem feuchten Tuch vorsichtig abzuwischen, von scharfen Reinigungsmitteln sollte man besser die Finger lassen. Wenn es an die Reinigung des Pedelacs geht, sollte der Akku auf jeden Fall abgenommen werden. Auch die Steckerpole des eBikes gehören hin und wieder gesäubert und leicht gefettet. Tipp 5: Beim Transport des Pedelacs ist darauf zu achten, dass der Akku während der Fahrt sicher im Auto verstaut ist, damit er nicht beschädigt wird.

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Wartung: Ist der E-Bike-Akku defekt?

Tipp 6: Sollten alle Pflege und Achtsamkeit jedoch nichts genützt haben und der E-Bike-Akku ist defekt, hilft nur noch ein Gang zum Fachmann. Der Händler kann feststellen, ob tatsächlich ein Defekt vorliegt. Mithilfe verschiedener Diagnosetools kann er herausfinden, ob ein Fehler in der Elektronik vorliegt. Ist die Batterie jedoch defekt, muss sie in den meisten Fällen getauscht werden. Der kaputte Akku wird dann unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften entsorgt.



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