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Drei Wege, ein Ziel

Drei Wege, ein Ziel

Fahrkomfort

Bei der Fahrt über die Marterpisten unseres Testgeländes erweist sich die Abstimmung des E 200 CDI als die ausgewogenste. Bei voller Zuladung hebt sich der Benz auf Bodenwellen jedoch stark aus den Federn. Diese Eigenart ist dem Skoda fremd, der insgesamt aber etwas weniger sensibel anspricht und dessen Verbundlenker-Hinterachse bei breiten Fugen, wie man sie etwa an Autobahnbrücken findet, deutlich nachwippt und die Stöße recht ungeniert weiterreicht. Der Saab zeigt die nachgiebigste Federung. Jedoch wirkt der Schwede eher schlabberig als schluckfreudig. Seine Dämpfung arbeitet zu lasch. Auch die Möbel des 9-5 fallen mit ihrer weichen Polsterung auf - dabei handelte es sich in unserem Testwagen sogar um so genannte Sportsitze. Doch sie gewähren eine sehr gute Schenkelauflage, und ihre Kontur passt perfekt. Die Mercedes-Sessel zeigen sich deutlich straffer, die Skoda-Sitze gewähren etwas mehr Seitenhalt. Im Fond spielt der Tscheche erneut seine Überlegenheit aus: Er bietet den bequemsten Zustieg und erlaubt die entspannteste Sitzposition mit lässig übereinander geschlagenen Beinen. Eine Klappe im Beifahrersitz (200 Euro) nebst zwei Fußbänkchen (130 Euro) steigern das Wohlbefinden zusätzlich.

FahrkomfortMax. PunkteSkoda Superb 2.5 V6 TDIMercedes E 200 CDISaab 9-5 3.0 TiD
Sitzkomfort vorn150121117120
Sitzkomfort hinten100857474
Ergonomie150105112118
Innengeräusche50333429
Geräuscheindruck100686560
Klimatisierung50283333
Federung leer200143150133
Federung beladen200130141123
Kapitelbewertung1000713726690
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Motor & Getriebe

Der Antrieb des Saab 9-5 3.0 TiD begeistert. Seine Schaltung lässt sich absolut präzise bedienen und offeriert trotz fehlenden sechsten Ganges stets eine passende Übersetzung. Dabei schiebt der V6 so kräftig los, dass er wahrscheinlich auch mit vier Gängen noch ausreichend versorgt wäre. Schon aus dem Drehzahlkeller heraus zieht der TiD mächtig an, zeigt keinerlei Anfahrschwäche und dreht bei Bedarf willig hoch. Gasbefehle setzt er spontan um und gibt seine Leistung gleichmäßig ab. Doch ihm fehlt ein reinigender Rußfilter, und er leistet sich störende Vibrationen. Insgesamt reicht es nicht, um sich gegen den Skoda 2.5 V6 TDI zu behaupten. Der erreicht ähnlich flotte Fahrleistungen, verbraucht aber 1,5 Liter weniger Diesel auf 100 Kilometern und läuft zudem sehr kultiviert. Der 2,2 Liter große CDI des Mercedes klingt recht brummig und wirkt sehr phlegmatisch. Ihm fehlt die nötige Power, um den Anschluss an die Mitstreiter zu halten. So kämpft er mit stumpfen Waffen - und hakeliger Schaltung.

Motor und getriebeMax. PunkteSkoda Superb 2.5 V6 TDIMercedes E 200 CDISaab 9-5 3.0 TiD
Beschleunigung200144118149
Elastizität0---
Höchstgeschwindigkeit200937385
Getriebeabstufung100827784
Kraftentfaltung50333040
Laufkultur100736865
Verbrauch200170169155
Reichweite50343634
Kapitelbewertung900629571612
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Skoda Superb 2.5 V6 TDI

PS/KW 163/120

0-100 km/h in 9.10s

Frontantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 223 km/h

Preis 28.440,00 €

Mercedes E 200 CDI

PS/KW 122/90

0-100 km/h in 11.70s

Heckantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 203 km/h

Preis 34.684,00 €

Saab 9-5 3.0 TiD

PS/KW 177/130

0-100 km/h in 8.60s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 215 km/h

Preis 31.950,00 €