Dirt Rally: Kurztest zum Rennspiel Mit "Dirt Rally" auf die Piste

06.05.2016

Nachdem "Dirt Rally" als PC-Version bereits seit einigen Monaten die Spieler weltweit verzückt, schiebt Publisher Koch Media nun eine Version für die gängigen Konsolen nach. Bei uns gibt es das Spiel samt Lenkrad und Pedalen für PC, PS4 oder PS3 zu gewinnen!

Simpel geradeaus kann jeder, simpel asphaltiert kann jeder, ohne Drift ums Eck – kann auch jeder! Gott sei Dank gibt es neben (durchaus wunderbar gelungenen) Spielereihen wie "Forza" oder "Gran Turismo" auch Games, die etwas andere, in diesem Fall unbefestigte Wege gehen. Jeder Fahrfehler endet bei "Dirt Rally" abseits der Piste mit beschädigtem Fahrzeug und Strafzeit auf dem Konto, jede Kurve auf den verschneiten, eisigen, schlammigen, geschotterten oder teils auch asphaltierten Wegen verlangt nach der vollen Konzentration des Spielers. Und aufgepasst: Gerne wechseln die Beläge auch mal innerhalb einer einzigen Etappe! Mit dem Controller lassen sich die Rennfahrzeuge erfreulicherweise bereits durchaus angenehm befehligen, das Nonplusultra "erfährt" man allerdings erst mit dem Griff zu Lenkrad und Pedalerie.

 

Mit über 40 Fahrzeugen durch "Dirt Rally"

Quer durch Deutschland, Schweden, Finnland, Monaco, Wales und Griechenland ziehen sich die 72 Wertungsprüfungen, in denen es darum geht, die Etappen in möglichst wenig Zeit zu bewältigen. Eine Rallye besteht immer aus mehreren Prüfungen, die nacheinander absolviert werden müssen; dazwischen bleiben aber immer nur 30 Minuten Zeit, mit denen man haushalten muss, um vielleicht eine beschädigte Aufhängung oder einen bockenden Motor für die nächste Etappe wieder flott kriegen zu können. Dementsprechend macht ein "Vollgas und durch" sicherlich keinen Sinn, muss man die Folgeetappen dann vielleicht mit einem teilbeschädigten, langsameren Fahrzeug zu Ende bringen. Eine Rückspulfunktion wie aus anderen Spielen bekannt gibt es hier als Hilfestellung übrigens nicht.

Gewinne "Dirt Rally" mit Lenkrad: Hier gehts zum Gewinnspiel!
Virtuelle Piloten können aus über 40 Fahrzeugen, unterteilt in zwölf Fahrzeugklassen, wählen: Ob aktueller Mini Countryman oder VW Polo WRC, kultiger Lancia Stratos, Subaru Impreza, klassischer Renault 5 Turbo oder das Urgestein Audi quattro – die Bandbreite begeistert. Was an der Konsolenversion ebenso begeistert, sind die akribischen Details, mit denen die Programmierer zu Werke gingen – mit der Zeit werden die Fahrzeuge schmutzig, die Cockpit-Instrumente funktionieren, Unfälle rühren in verbeultem Blech wieder. Selbst den Co-Piloten gibt es beim Blick nach rechts zu entdecken.  "Dirt Rally" wartet mit drei Spielmodi auf: Neben dem bereits erwähnten Modus gibt es auch das"Rallycross" und den "Hillclimb".

Bis zu acht Spieler zocken "Dirt Rally" im Multiplayer

Während man bei ersterem auf drei Kursen in Tuchfühlung mit anderen Fahrzeugen gerät, geht es bei zweitem darum, den legendären Pikes Peak zu erobern – dann allerdings ohne Beifahrer, der die Kurven vorher ankündigt, was den Schwierigkeitsgrad auf der knapp 20 Kilometer langen Strecke vom Fuß des Berges bis über die Baumgrenze hinaus noch mal deutlich schwerer ausfallen lässt. Neben der Offline-Spielmöglichkeit bietet "Dirt Rally" auch die Gelegenheit, über das Internet an Wettbewerben teilzunehmen und Ligen zu erobern. Selbst an offiziell lizenzierten FIA World Rallycross-Mehrspielerrennen mit bis zu acht Spielern lässt es sich teilnehmen. Um hier bestehen zu können, lohnt es sich sicherlich, die mitgelieferten 21 Rally-Video-Anleitungen zu studieren, um seinen Boliden optimal beherrschen zu können.

Unser Fazit

Mit "Dirt Rally" gibt es auf dem Markt endlich wieder eine Rallye-Simulation, die nicht zu arcadelastig ist, die herausfordert ohne zu demotivieren, die Spielspaß-Bandbreite bietet und nicht zuletzt auch eine gelungene Grafik mit sich bringt. Das Game ist ab sofort erhältlich für PC, Xbox One und PlayStation4.

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