Die Neuheiten auf der Detroit Autoshow 2010 News from Detroit

15.01.2010

Cadillac zeigt den XTS Platinum Concept, Ford baut den nächsten Focus, Toyota bringt die Hybrid-Studie FT-CH und GMC rollt mit einem Luxus-Crossover und dem Kleinwagen Granite zur Autoshow nach Detroit

Cadillac XTS Platinum Concept
Cadillac, die Luxusmarke von GM, zeigt auf der Autoshow in Detroit die Studie einer neuen Luxuslimousine. Der XTS Platinum Concept verfügt über einen Hybridantrieb, der einen 3,6-Liter-V6-Benziner mit einem Elektromotor kombiniert. Insgesamt leistet der Antrieb 350 PS und erzeugt 400 Newtonmeter Drehmoment. Die Lithium-Ionen-Batterie lässt sich auch an der Steckdose aufladen, so verlängert sich die elektrische Reichweite.

Innen bietet die Studie alle Luxus, inklusive fein vernähtem, edlen Leder und großzügigen Holztäfelungen. Ein neues Bedienkonzept soll einen schnellen und einfachen Zugriff auf Radio, Klima, Navigation und Fahrzeugfunktionen erlauben.

Buick Regal GS Showcar

Buick zeigt auf der Detroit Autoshow 2010 eine sportliche Variante des Regal. Die im vergangenen Jahr präsentierte Limousine basiert auf dem Opel Insignia. Für die Sportversion GS wurde der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder ein wenig optimiert und leistet nun 255 PS. Maximal liegt ein Drehmoment von 400 Newtonmeter an.

Die Kraft wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf einen variablen Allradantrieb verteilt. In unter sechs Sekunden soll der Regal GS von null auf 60 Meilen pro Stunde sprinten. Brembo-Bremsen mit 355 Millimeter großen Scheiben an der Vorderachse verzögern das Auto.

Die deutschen Premieren der Detroit Autoshow 2010:
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Vertikale Lufteinlässe im kräftiger geformten Stoßfänger, ein Doppelauspuff und ein Lack in Olympic White kennzeichnen das Showcar als Leistungsvariante. Der Fahrer kann per Interactive Drive Control System (IDCS) eine sportlichere Kennlinie anwählen, die Instrumente leuchten dann eisblau. Die Stoßdämpfer werden im Sport-Modus gestrafft, Gaspedal und Lenkung reagieren dann zackiger.

Ford Focus
Auf der diesjährigen Autoshow in Detroit zeigt Ford den nächsten Focus, der bereits ab dem kommenden Frühjahr in Serie vom Band rollen wird. Doch anders als bisher, wird der Ford Focus in nur einer Modellvariante - für Europa und die USA - in den Werken Saarlouis und Michigan, USA, gefertigt werden.

Neue EcoBoost-Benzinmotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, überholten Dieselmotoren sowie Feinheiten wie Doppelkupplungsgetriebe und „Torque Vectoring“ (variabler Kraftverteilung) gehören zum neuen Technik-Paket des Focus, der sich die Plattform mit den Modellen Ford C-MAX, Grand C-MAX und weiteren Modellen des Autobauers teilt.

Ford Mustang
Die Legende hat ein neues Herz: Nach dem Vorbild eines 5,-0-Liter-Rennmotors, der im Entwicklungszenrum in Dearborn ausgestellt ist, entwickelten die Ingenieure ein modernes Fünfliter-Aggregat. Der neue V8 hat vier Ventile pro Zylinder und zwei obenliegende und verstellbare Nockenwellen. Trotz seiner 412 PS ist der neue Motor sparsamer geworden als es der alte war.

Auch den V6-Motor haben die Ford-Ingenieure überarbeitet. Der neue 3,7-Liter-Vierventiler leistet 305 PS und dreht bis zu 7000 Touren. Passend zu dem Plus an Kraft wurde das Fahrwerk gestrafft und die Bremsen verstärkt. Gegen Aufpreis sind zudem Brembo-Bremsen mit kräftiger dimensionierten Scheiben lieferbar, die hinter 19-Zoll-Felgen untergebracht sind.

Und auch der Ford Mustang Boss 302R mit Fünfliter-V8 wird auf der Detroit Autoshow 2010 zu sehen sein. Vor vierzig Jahren gab es die Rennversion des Mustang schon einmal. Mit Brembo-Bremsen muss der zahlungswillige Kunde mindestens 79.000 US-Dollar (knapp 55.000 Euro)  für einen neuen Boss auf den Tisch legen.

GMC Granite
Auf dem Land sind Pick-Up-Trucks in den USA Mittel zum Zweck der Mobilität. Doch in den Städten der Staaten beginnt ein Umdenken, Mini und Smart haben dort erste Erfolge. Junge Leute fahren sowieso kompakte, praktische Autos. Das ist bisher nicht das Terrain der GM-Truckmarke GMC. Autos dieser Marke sind robust, einfach und riesig. Die Studie Granite trägt die Robustheit im Namen. Doch alles andere ist anders.

In etwa so groß wie ein Opel Meriva, soll der Granite junge Stadtmenschen begeistern. Gegenläufig öffnende Türen und ein variabler Innenraum sollen Platz schaffen in dem vier Meter langen, 1,78 Meter breiten und 1,53 Meter hohen Würfel. Unter der Haube steckt ein 1,4-Liter-Turbomotor, wie er auch in der nächsten Generation des Opel Meriva zum Einsatz kommt. Dort leistet der Motor 120 bis 140 PS.

GMC Acadia Denali
Denali steht bei GMC für Luxus oder schlicht: all-in. Im Acadia Denali ist tatsächlich alles drin. Von Ledersitzen, auf denen je nach Ausstattung bis zu acht Personen Platz nehmen und dank SmartSlide auch bequem ein- und aussteigen können, bis zu Navigationssystem, Klimaautomatik und Head-Up-Display.

Die Passagiere reisen hinter schallgedämmtem Glas, blicken durch ein zweiteiliges Glasdach oder (gegen Aufpreis) auf Bildschirme, die aus dem Dach klappen. Serienmäßig sind Sitzheizung- und lüftung auf allen Plätzen, Chrom- und Holzzierrat sowie Leder an Sitzen und Türen. Gegen Aufpreis sind Rückfahrkamera und Bose-Sound-System zu haben.

Angetrieben wird der fünf Meter lange und zwei Meter breite Crossover von einem 288 PS starken 3,6-Liter-V6, der 366 Newtonmeter bereitstellt. Alternativ zum Allradantrieb gibt es auch ein Modell mit Frontantrieb. Das Leergewicht beträgt 2141 Kilo beim Fronttriebler, mit Allradantrieb sind es 2234 Kilo. Serienmäßig rollt der Luxus-GMC auf 20-Zoll-Rädern.

Toyota FT-CH
Toyota zeigt in Detroit die Studie zu einem kompakten Hybridauto. Der FT-CH soll unterhalb des Prius positioniert werden. Auf das Segment weist etwas geheimnisvoll schon der Name der Studie hin: CH steht für Compact Hybrid. Der FT-CH ist 56 Zentimeter kürzer als ein Prius, jedoch genauso breit. Davon soll das Raumgefühl profitieren.

Mit der auf der Detroit Autoshow präsentierten Studie will der japanische Autokonzern vor allem jüngere und preissensiblere Kunden für die Hybridtechnik gewinnen. Denn schon in wenigen Jahren will die Marke eine Million Hybridfahrzeuge verkaufen. Neben dem Prius sollen darum sieben weitere Hybridautos auf den Markt kommen. Zum Antrieb machte Toyota keine Angaben. Doch dass das Auto kommt, steht fest. Offen ist noch, wann.

Volvo C30 BEV Concept
Der schwedische Autobauer Volvo zeigt auf der Detroit Autoshow eine elektrisch angetriebene Version des Kompaktklassemodells C30. Der Volvo C30 BEV Concept wird durch einen emissionsfreien E-Motor angetrieben, dessen Lithium-Ionen-Batterie sich über eine herkömmliche 230-Volt-Steckdose aufladen lässt.

In der Spitze soll es der C30 mit Elektroantrieb bis auf Tempo 130 km/h schaffen und rund 150 Kilometer (im voll aufgeladenen Zustand) zurücklegen können.
Andreas Of/Philipp Kaltwasser

AUTO ZEITUNG

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