Formel 1: Die Akte Hamilton vs. Rosberg Chronologie der Rivalität

14.04.2015

Das Verhältnis zwischen den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg ist nach dem China-GP 2015 nicht besser geworden. Hier die Akte der Formel-1-Rivalität

Shanghai (dpa) - Früher waren sie Kumpels, heute sind sie knallharte Rivalen. Lewis Hamilton und Nico Rosberg liefern sich im Kampf um die F1-Weltmeisterschaft erbitterte Duelle - auch abseits des Asphalts. Das kommende Rennen in Bahrain spielt bei dieser Mercedes-Rivalität eine wichtige Rolle.

Bahrain (6. April 2014): Das Mercedes-Duell auf der Strecke nimmt in Sakhir seinen Anfang. Sieger Hamilton und der Zweitplatzierte Rosberg liefern sich einen knallharten - und fairen - Zweikampf. Damit sorgen sie für eine tolle Show. «Es war ein massiver Kampf», betont Rosberg. «Es war ganz knapp, aber hat Riesenspaß gemacht», sagt Hamilton.

Spanien (11. Mai 2014): Zwischen Hamilton und Rosberg herrscht gefühlte Eiszeit. «Man kann nicht erwarten, dass die beiden jetzt auf Kuschelkurs gehen, wenn sie wissen, dass sie das Werkzeug haben, um Weltmeister zu werden», räumt Motorsportchef Toto Wolff ein, nachdem Hamilton Rosberg erneut auf Rang zwei verdrängt.

Monaco (25. Mai 2014): Im Fürstentum gibt es den Wut-Gipfel. Hamilton (2.) kündigt Rosberg (1.) die Freundschaft. Der Psychokrieg der beiden bricht damit offen aus. Hamilton unterstellt seinem Teamgefährten Absicht bei dessen Fahrfehler in der Qualifikation, dann fühlt er sich auch im Rennen von der Box benachteiligt.

Ungarn (27. Juli 2014): Es wird noch frostiger. Hamilton (3.) widersetzt sich den Befehlen von der Box und blockiert Rosberg (4.) auf der Strecke. Eine Debatte um die Teamorder entbrennt und spaltet das Lager des Branchenführers. «Ich war sehr geschockt, dass mich das Team darum gebeten hat, ihn vorbeizulassen», berichtet Hamilton.

Belgien (24. August 2014): Erstmals scheppert es auch auf dem Asphalt - der Streit gewinnt eine neue Dimension. In Runde zwei kracht Rosberg (2.) in Hamiltons Auto, der später ausfällt. «Das Manöver war Harakiri», schimpft Wolff. «Das ist nicht akzeptabel.» Auslöser ist ein fahrlässiger Überholversuch von Rosberg.

China (12. April 2015): Neues Jahr, neues Kapitel in der Streitakte. Das Rennen verläuft eher unspektakulär, auf der Pressekonferenz sorgt Rosberg (2.) für den Aufreger. Er wirft Hamilton (1.) mit seiner angeblichen Tempoverschleppung Egoismus vor. Der Brite kontert amüsiert: Sein Teamkollege hätte ja versuchen können, ihn zu überholen.

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