Michael Schumacher: Di Montezemolo äußert sich Keine guten News zu Schumi

05.02.2016

Viel gesagt hat er eigentlich gar nicht. Er habe Neuigkeiten, aber keine guten, so der Tenor der Aussagen von Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Dass es um Michael Schumacher geht, macht sie durchaus heikel.

Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo hat viel erlebt mit Michael Schumacher. Er hat dem Rekordweltmeister sportlich die erfolgreichste Ära Ferraris in der Formel 1 mitzuverdanken. Nun wurde er zu Michael Schumachers Zustand befragt. Ein heikles Thema. Denn alle, die tatsächlich wissen, wie es Michael Schumacher geht, schweigen. Montezemolo tut es nicht, er redet. Auch wenn er eigentlich wenig aussagt. "Wir hatten großartige Jahre zusammen, auch auf persönlicher Ebene", sagt di Montezemolo bei einer Podiumsveranstaltung in Mailand. "Leider hat ihn ein zufälliger Sturz auf Skiern kaputt gemacht", sagt di Montezemolo weiter. Die Neuigkeiten, die er von Schumacher habe, seien leider keine guten, betont der 68-jährige. Doch weitere Details nannte er nicht. Sabine Kehm, Michael Schumachers Managerin, indes will Montezemolos Ausführungen erst gar nicht kommentieren.

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Schumacher seit September 2014 wieder am Genfer See

Luca Cordero di Montezemolo genoss seinerzeit als Präsident von Ferrari Schumachers Rennerfolge bei Formel 1. Und leidet mit Schumacher, der am 29. Dezember 2013 beim Skifahren in den französischen Alpen verunglückte. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt ist Schumacher seit September 2014 wieder zu Hause am Genfer See zur weiteren Rehabilitation. "Ein Recht auf Information über seinen Zustand hat die Öffentlichkeit nicht", hatte Schumachers Medienanwalt Felix Damm vor einigen Wochen betont. Das Oberlandesgericht München entschied im vergangenen Monat, dass mehrere Medien bei der Berichterstattung über den Gesundheitszustand des zweifachen Familienvaters weit in die Privatsphäre eingedrungen seien. Die Familie, engste Freunde und Weggefährten, die wissen, wie es Schumacher geht, schweigen.

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Schumacher erlitt bei Ski-Unfall Schädel-Hirn-Trauma

Für die offiziellen Verlautbarungen ist Schumacher-Managerin Sabine Kehm zuständig. Kurz vor Weihnachten dementierte sie einen Bericht, wonach der 91-malige Grand-Prix-Gewinner wieder gehen könne. Solche Spekulationen würden leider auch dazu führen, "dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen", sagte sie damals. Schumacher hatte sich bei dem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen trotz eines Helmes ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er schwebte tagelang in Lebensgefahr und lag monatelang im künstlichen Koma.

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