Neuheiten der Detroit Auto Show 2015: Live-Bilder Rundgang durch "Motor City"

Der US-Markt boomt! Grund genug für die Autobranche, sich beim ersten Messe-Highlight des Jahres in Detroit selbstbewusst zu geben. Highlights und Live-Bilder im Rundgang

Nachdem die Autohersteller ihre jüngsten Technik-Spielzeuge auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigen konnten, steht nun das erste klassische Branchentreffen des neuen Jahres auf dem Programm: Die Detroit Auto Show 2015 hat begonnen - eine der wichtigsten Messen der internationalen Autoindustrie.

Das diesjährige Kräftemessen der Autobauer steht im Zeichen billiger Benzinpreise und einer wieder genesenen US-Konjunktur. 2014 hat der Autoabsatz in der weltgrößten Volkswirtschaft nicht zuletzt dank des massiven Ölpreisverfalls weiter kräftig zulegen können - die Verkaufszahlen stiegen bereits das fünfte Jahr in Folge.

Die Hersteller wollen weiter vom Aufschwung profitieren, in Detroit erwarten die Veranstalter 40 bis 50 Premieren. "Die Kauflaune ist groß, Produktion und Verkäufe ziehen weiter an, die Industrie ist so stark wie seit Jahren nicht mehr", sagt Messechef Scott LaRiche. Leistungsstarke Sportwagen dürften die große Bühne am stärksten beanspruchen, doch SUVs und Pickup-Trucks werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Bei den deutschen Herstellern ist unter den Neuheiten jedoch keiner der ganz großen Absatzbringer.

 

Detroit Auto Show 2015: Neuheiten deutscher Marken

MERCEDES rollt mit dem GLE Coupé heran. Das Modell ist ein Ableger aus dem Segment der mittelgroßen E-Klasse und fällt in die Kategorie der Geländelimousinen (SUV). Vormals hießen die Autos M-Klasse. Das GLE Coupé gilt als Antwort der Schwaben auf den X6 von BMW.

BMW zelebriert die Weltpremiere seiner aufgefrischten 6er-Modelle. Dazu gehören das Cabrio, Coupés als Zwei- und Viertürer und die dazugehörigen Sportwagenversionen der M-Serie. Zudem geht die BMW-Tochter MINI mit der Weltpremiere des "John Cooper Works" an den Start - die stärkste Rennversion des Flitzers (231 PS).

VOLKSWAGEN hält sich beim Premierenthema bedeckt. Aus Konzernkreisen verlautet, es sei mit einer speziell für den US-Markt zugeschnittenen Geländelimousine zu rechnen. Der Fünfsitzer dürfte eine Variante des Siebensitzer-SUV mit dem Arbeitsnamen CrossBlue sein, der von Ende 2016 an helfen soll, Volkswagens hartnäckige US-Schwäche auszubügeln.

AUDI als VW-Tochter hat es dagegen schon offiziell gemacht, dass sie die Weltpremiere des neuen SUV Q7 auffährt. Die Geländelimousine ist zwar nicht größter Absatzbringer, aber als Oberklasse-SUV margenstark - und sehr beliebt in den USA, dem nach China zweitgrößten Automarkt. Dort stiegen die Q7-Verkäufe 2013 um 45 und 2014 um 16 Prozent. Im vergangenen Jahr entfielen bei Audi in den USA schon 36 Prozent aller Verkäufe auf die SUV Q3, Q5 und Q7, was deren große Bedeutung zeigt.

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