Der neue BMW 760Li High Security Schussfeste Limousinen

15.05.2012

Der BMW 760Li High Security schützt vor Angriffen mit Schusswaffen und Sprengladungen. Ob nun Merkel oder Steinmeier in der Panzer-Limousine Platz nehmen darf, wird sich nach der Bundestagswahl zeigen

Für alle mit Geld, Macht und Einfluss bietet BMW die neue 7er Limousine in einer gepanzerten Version an. High Security heißt sie und macht ihrem Namen alle Ehre. Eine sechs Zentimeter dicke Sicherheitsverglasung mit Splitterschutz und die mit Stahlplatten aus besonders starkem Spezialstahl verstärkte Karosserie sollen die Insassen samt Gepäck vor Angriffen schützen.

Nicht nur gegen Schlagwaffen, sondern auch vor schweren Geschützen mit einem Kaliber bis 7,62 x 51 soll jede Fuge sicher sein. Die Filmfigur „Rambo“ hätte demnach keine Chance, mit ihrem Maschinengewehr vom Typ M60 die Panzerung zu durchschlagen. Ein verstärkter Unterboden soll zusätzlich Sprengsätzen, die sich unter dem Fahrzeug befinden, trotzen. Ihre Güte muss die Panzerung in Beschusstests aus vielen Winkeln unter Beweis stellen.

Neben Schusswaffen nimmt jedoch auch die Popularität von Gasen zu. Kein Problem für die Münchener Sicherheitslimousine. Reizgassensoren überwachen stetig die Konsistenz der Atemluft. Stellen sie eine erhöhte Konzentration von Reizgas fest, schließen sich automatisch die Fenster und Frischluftklappen, das Gebläse wird ausgeschaltet und die Zentralverriegelung wird betätigt. Damit die Versorgung mit Frischluft gewährleistet ist, befindet sich eine zusätzliche Frischluftanlage an Bord.

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Temperaturfühler zur Bekämpfung von Bränden im Motorraum, Feuerlöscher, eine Überfallalarmanlage sowie verstecke Mikrofone runden das Sicherheitspaket ab. Letztere ermöglichen eine Kommunikation mit Personen außerhalb des Fahrzeugs, ohne dass dafür ein Öffnen der Fenster oder Türen nötig wäre.

Damit ein standesgemäßer Vortrieb gewährleistet werden kann, ist die Münchener Sicherheitslimousine als 750Li mit einem 407 PS staken V8-Motor sowie als 760Li mit einem 544 PS leistenden Zwölfzylinder-Aggregat erhältlich. Aufgrund des erhöhten Gewichts werden spezifische Fahrwerkskomponenten verwendet, die Fahrdynamik soll jedoch auf dem Niveau des Standard-7er liegen. Die Höchstgeschwindigkeit wird sowohl beim 750Li als auch beim stärkeren 760Li elektronisch auf 210 Stundenkilometer limitiert.

Äußerlich ist die gepanzerte von der Standard-Version kaum zu unterscheiden. Denn zur Sicherheit gehört dazu, dass die Besitzer des 7er High Security, ihre Zahl soll vierstellig sein, in ihrem über 400.000 Euro teuren Auto anonym bleiben.

Aber nicht nur der 7er ist als Sicherheitsfahrzeug erhältlich. Preislich und sicherheitstechnisch darunter sind der 5er Security und der X5 Security angesiedelt. Letzterer ist als einziges Fahrzeug in seinem Segment mit Panzerung erhältlich. Auch die Konkurrenz aus Stuttgart und Ingolstadt etablieren sich in dem Segment. Ob Mercedes E-, G- oder S-Klasse, Maybach 62, Audi A6 und A8: sie alle sind auch als Sicherheitsfahrzeuge lieferbar, das nötige Kleingeld sei vorausgesetzt. Jan Zepp

AUTO ZEITUNG

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